Di., 04.09.2018

Schwester Diethild hat Grund zu feiern Der Martinus-Gemeinde noch immer verbunden

Schwester Diethild feiert heute ihr Diamantenes Ordensjubiläum.

Schwester Diethild feiert heute ihr Diamantenes Ordensjubiläum.

Greven - 

Allen Grund zum Feiern hat Schwester Diethild. Sie begeht heute ihr Diamantenes Ordensjubiläum. Sie lebte lange Jahre in Greven.

Am 17. März 1939 wurde sie als Angela Holtmann in Raestrup geboren. Sie war das erste von zwölf Kindern von Angela und Bernhard Holtmann. In Telgte wuchs sie auf und ging auch dort zur Schule. Anschließend absolvierte sie im damaligen Emilienhaus eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin. Durch den Kontakt zu den Ordensschwestern kam bei ihr der Wunsch auf, auch einem Orden beizutreten. Am 4. September 1958 war es dann soweit. Sie trat in den Orden der Göttlichen Vorsehung ein.

Ihre Novizenzeit absolvierte Schwester Diethild im Mutterhaus auf der Friedrichsburg in Münster. Nach der Einkleidung zur Ordenschwester, bei der sie auch ihren neuen Namen erhielt, blieb sie einige Jahre in Münster. Die nächste Station war das Collegium Johanneum Loburg in Ostbevern, wo sie viel Kontakt zu Jugendlichen und Kindern hatte. Einige Jahre verbrachte sie auch in einem Kinderheim in Werne. Dort war die Jubilarin für die Verpflegung der Kinder zuständig.

1987 wechselte sie dann zum Gertrudenstift nach Greven. Dort war sie 18 Jahre lang unter anderen mit der Leitung der Wäscherei beauftragt. Darüber hinaus war Schwester Diethild sehr stark mit der dortigen Martinusgemeinde verbunden. Sie kümmerte sich um die Kirchenwäsche, vertrat den Küster und leistete kirchliche Dienste als Lektorin und Kommunionhelferin.

Im Januar 2005 ging sie als „Rentnerin“ in das Schwesternheim des Vorsehungsklosters in Mauritz. Durch die Nähe zu ihrer Heimat konnte sie dort ihr Hobby pflegen und mit dem Fahrrad ihre vielen Verwandten besuchen. Vier Jahre ihres Rentnerlebens verbrachte sie auch in dem ländlich ruhigen Haus Loreto zwischen Horstmar und Burgsteinfurt. Danach ging es zurück ins Mutterhaus Friedrichsburg in Münster.

Rückblickend hat sie es nie bereut, den Schritt ins Kloster gewählt zu haben. Sie hat sich immer um Menschen gekümmert. Auch heute ist sie mit fast 80 Jahren weltoffen und kommunikativ. Mit großer Leidenschaft verfolgt sie das politische Geschehen und schaut sich gerne Naturfilme im Fernsehen an.

Ihren heutigen Festtag verbringt sie dort, wo sie vor 60 Jahren dem Orden der Göttlichen Vorlesung beitrat. Am kommenden Dienstag, 11. September, feiert sie um 10 Uhr im Kreis ihrer großen Familie und Freunden das Festhochamt im Seniorenheim der Friedrichsburg in Münster.



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