Do., 06.09.2018

Freilichtbühne plant schon für nächstes Jahr Endspurt für Tratsch im Treppenhaus

Am kommenden Wochenende wird letztmals getratscht, dass sich die Balken biegen.

Am kommenden Wochenende wird letztmals getratscht, dass sich die Balken biegen. Foto: pd

Reckenfeld - 

Für die Protagonisten der Komödie „Der nackte Wahnsinn“ ist die diesjährige Sommerspielzeit gelaufen. Auch die Räuberbanden rund um „Ronja Räubertochter“ haben sich am Wochenende von der Bühne verabschiedet.

Von Rosi Bechtel

Für die Protagonisten der Komödie „Der nackte Wahnsinn“ ist die diesjährige Sommerspielzeit gelaufen: Vergangene Woche standen die Akteure zum letzten Mal auf der Bühne. Was die Schauspieler bei den Aufführungen leisteten, war der pure Wahnsinn. Schauspielerisch erste Sahne – aber das Stück war nicht unbedingt jedermanns Sache. Die Bühne ging ein kalkuliertes Risiko ein. Wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Von vornherein war klar, dass dieses Stück nicht die Zuschauerzahlen wie zum Beispiel „Ladys Night“ oder die Schlagerkomödien bringen würde. Mit den Besucherzahlen für den „Nackten Wahnsinn“ ist man trotzdem zufrieden, denn sie kommen dem üblichen Besucherdurchschnitt bei Erwachsenenstücken durchaus nahe.

Auch die Räuberbanden rund um „Ronja Räubertochter“ haben sich am Wochenende von der Bühne verabschiedet.

Weil es im letzten Jahr so schön war, gab es auch eine Wiederauflage von „Tratsch im Treppenhaus“. Am Wochenende haben Besucher letztmals Gelegenheit, sich das Stück anzuschauen: Am Freitag, Samstag und Sonntag wird noch mal getratscht, dass sich die Balken biegen. Für alle drei Termine gibt es noch einige freie Plätze, sodass man sich gegebenenfalls auch spontan für den Besuch einer Vorstellung entscheiden kann.

Bis zum nächsten Theatersommer, bei dem man sich auf das Musical „Ein Käfig voller Narren“ und „Die kleine Hexe“ freuen darf, ist dann erst einmal Schluss für dieses Jahr.

Diejenigen, die in diesem Sommer auf, vor und hinter der Bühne standen, haben mit drei Theaterproduktionen und den zwei eigenen Musicalnächten Enormes geleistet.

Vor allem die Kostümschneiderei kam an ihre Grenzen. Wer zum Beispiel die beiden erfolgreichen Musicalnacht-Veranstaltungen gesehen hat, weiß mit welch riesigem Aufwand diese Show realisiert wurde: unzählige Tanz- und Gesangsproben, tolle Lichteffekte seitens der Technik, wechselnde Frisuren, jeder Auftritt mit neuen Kostümen, da glühte vor allem bei Gudrun Maslanka die Nähmaschine bis in die Nacht hinein.



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