Fr., 07.09.2018

Einkommensstatistik 22 841 Euro für Jedermann

Einkommensstatistik: 22 841 Euro für Jedermann

Foto: Colourbox

Greven - 

Die Summe ist unglaublich, aber, wenn man den Statistikern glauben darf, wahr. Den Grevenern standen im Jahr 2016 sage und schreibe 843 Millionen Euro zur Verfügung, die sie für Konsum oder zum Sparen verwenden konnten. Und das sind 30 Millionen Euro mehr, als im Jahr zuvor.

Von Peter Beckmann

Demnach konnte jeder Grevener, ob Opa, Oma, Kind oder Baby, über 22 841 Euro verfügen. Damit stehen die Grevener bei den insgesamt 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auf Platz 147. Nur die Einwohner von Lienen (Platz 145), Emsdetten (Platz 141), Altenberge (Platz 49) und Tecklenburg (Platz 44) haben mehr Geld.

Die Statistik von IT NRW hat noch weitere Zahlen zu bieten. Das Primäreinkommen, also das Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen, betrug in Greven im Jahr 2016 mit etwas über einer Milliarde Euro 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Jeder Grevener hat rein rechnerisch ein Primäreinkommen von 27 609 Euro.

Natürlich sind dies alles nur rechnerische Größen. Denn für ganz viele Menschen sind diese Zahlen unerreichbar. Welche vierköpfige Familie kann schon über 91 000 Euro verfügen?

Wie gesagt: Im Ranking liegt Greven im Mittelfeld. Die ärmsten Einwohner im Kreis Steinfurt leben in Recke (Platz 361), in Lotte (Platz 365) und Ibbenbüren (Platz 341).

Mit 37 435 Euro wies Schalksmühle im Märkischen Kreis das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (36 317 Euro) und Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (33 967 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten die Stadt Gelsenkirchen (16 203 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (15 857 Euro).

Passend zu diesem Thema haben sich die Statistiker mit Insolvenzen beschäftigt. Demnach haben im ersten Halbjahr 29 Unternehmen oder Verbraucher in Greven Insolvenz angemeldet. Das sind fünf weniger als im Vorjahreszeitraum. Von den 29 Insolvenzen waren neun Unternehmensinsolvenzen und 19 Verbraucherinsolvenzen. Eine Insolvenz betraf einen ehemals Selbstständigen.

Im Kreis Steinfurt wurden nur in Rheine (49) und in der Stadt Steinfurt (46) mehr Insolvenzen angemeldet. In Emsdetten waren es 25, in Saerbeck nur drei Insolvenzen.



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