AFR unterstützt Haus Hannah
Dem Tabuthema nicht ausweichen

Greven -

Der katholische Religionskurs der Klasse 10 der Anne-Frank-Realschule besuchte in Begleitung von Frau Thomassen das Hospiz Haus Hannah und den Bestatter „Schulte Austum“ in Emsdetten.

Sonntag, 14.10.2018, 17:20 Uhr aktualisiert: 14.10.2018, 17:40 Uhr
Die 10er der AFR überbrachten bei ihrem Besuch auch eine Spende und erhielten dafür einen Stein mit Namenszug an der Spendenwand.
Die 10er der AFR überbrachten bei ihrem Besuch auch eine Spende und erhielten dafür einen Stein mit Namenszug an der Spendenwand.

Zunächst erhielten die Schüler Informationen über die Arbeit eines Hospizes, seine Räumlichkeiten und die beruflichen Möglichkeiten vor Ort. Frau Billermann erzählte begeistert von ihrem Beruf als zertifizierte Trauer- und Sterbebegleiterin sowie als psychologische Beraterin von Phönix, die sich der Trauerarbeit bei Kindern und Jugendlichen widmen.

Im Anschluss begleitete Frau Billermann die 10er zum Friedhof. Dort zeichnete Herr Meiningmann vom Bestattungsunternehmen Schulte Austum ein anschauliches Bild von den Abläufen auf einem Friedhof und von der Arbeit als Bestatter. Dabei klärte er Fragen wie, welche Art von Bestattungen es gibt oder was der schönste bzw. schwerste Moment während seiner Arbeit ist.

Im Religionsunterricht war im Vorfeld das Thema „Tod“ vorbereitet worden. Ziel war, das Thema als Tabuthema zu durchbrechen und die Schüler darauf vorzubereiten, was kommen kann, um ihnen die Angst zu nehmen. Des Weiteren sollen sie somit eine Gelegenheit haben, über das Thema zu sprechen und sich auszutauschen.

In der Vorweihnachtszeit der vergangenen Jahre hatten die Religionskurse pfiffige Weihnachtsgeschenke gebastelt, die während des Tags der offenen Tür verkauft wurden. Die gesamten Einnahmen wurden beim jetzigen Besuch von den 10ern an das Haus Hannah für seine Hospizarbeit überreicht. Als Dank dafür erhielt die AFR einen Stein mit Namenszug an der Spendenwand im Haus Hannah.

Religionslehrerin Frau Thomassen: „Unsere Schüler sind überrascht, dass das Thema Tod so umfangreich sein kann und dass dabei doch so viel Platz für schöne Geschichten bleibt.“

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