Viertages-Fahrt der Senioren Union
Das Treffen mit dem Kunst-Sherlock Holmes

Greven -

Der Goldene Oktober versüßte die Studienfahrt der Senioren Union der CDU im Stadtverband Greven. Die Vier-Tagesfahrt nach Ulm–Augsburg–Tübingen begann mit der Erkundung des Ulmer Münster. Besonders beeindruckte das romantische Fischer- und Gerberviertel.

Montag, 15.10.2018, 21:16 Uhr aktualisiert: 15.10.2018, 21:30 Uhr
Der gebürtige Grevener Kunstgeschichts-Experte Hans H. Wilmes (stehend) erklärte seine Personen-Entdeckungen in dem Gemälde.
Der gebürtige Grevener Kunstgeschichts-Experte Hans H. Wilmes (stehend) erklärte seine Personen-Entdeckungen in dem Gemälde.

Dann kündigte Reiseleiter Ulrich Pörsel überraschend ein Familientreffen an. Der gebürtige Grevener Hans H. Wilmes verlegte einen wichtigen Termin, um den Grevenern sein Augsburg zu zeigen, die so genannte Fuggerstadt. In der „nördlichsten Stadt Italiens“ konnte der Marketing-Mann zeigen, dass er in Augsburg als Kunst-Experte gilt und der Sherlock Holmes der Kunstgeschichte genannt wird.

Sein fundiertes geschichtliches Wissen zeigte sich während der Stadtführung in der ältesten Stadt Deutschlands, geprägt von seiner reichsten Familie, die der Fugger. Wilmes erklärte in der St.-Anna-Kirche seine sensationellen Entdeckungen auf den Gemälden der drei Meter hohen Orgelflügeln in der Fuggerkapelle der Kirche von 1321. Der Vorsitzende des Fördervereins der Albert-Greiner-Sing- und Musikschule in Augsburg hat ein besonderes Talent, er kann gemalte Gesichter erkennen, kann physiognom denken und hat Sibylla Artzt, die Ehefrau von Jacob Fugger dem Reichen im Gemälde von Hans Holbein erkannt.

Seinem Vortrag im Goldsaal des Renaissance-Rathauses hörten alle abschließend gebannt zu. Nach diesem Highlight der Fahrt eroberte die Senioren Union noch die Universitätsstadt Tübingen und die romantische Stadt Rothenburg o.d. Tauber.

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