Aufführung im MCH
„Der barmherzige Samariter“ als Puppenspiel

Reckenfeld -

Ganz besonderen Besuch bekam das Matthias Claudius Haus jetzt von ehrenamtlichen Puppenspielern des Samariterbundes aus Oldenburg. Sie zeigten die bekannte Bibelgeschichte „Der barmherzige Samariter“.

Sonntag, 28.10.2018, 11:53 Uhr aktualisiert: 28.10.2018, 12:00 Uhr
Die ehrenamtlichen Puppenspieler haben inzwischen über 15 000 Menschen mit ihren Aufführungen beglückt.
Die ehrenamtlichen Puppenspieler haben inzwischen über 15 000 Menschen mit ihren Aufführungen beglückt. Foto: ros

„Die Geschichte ist nach wie vor aktuell und ist gleichzeitig eine Botschaft, dass Menschen einander helfen sollen, unabhängig von Glauben, Kultur, Hautfarbe und Nationalität“, erzählt Detlev Mühlenstedt, der am Ende beim gemeinsamen Singen mit den Besuchern auf dem Klavier begleitet.

50 Termine hat die Gruppe, die dem Samariterbund angehört, im Jahr und sie spielte bisher vor insgesamt 15 500 Menschen. Das siebenköpfige Team arbeitet Hand in Hand. Mal ist man Inspizient, mal Puppenspieler, Begleiter, oder man agiert an der Technik.

Aufmerksam und ge-spannt verfolgten alte und junge Besucher das Puppenspiel der Ehrenamtlichen. Die bekamen als Lohn kräftigen Applaus. Die Reise nach Reckenfeld ins MCH hatte einen ganz besonderen Grund. Hier wohnt seit gut einem Jahr Ilse Hibben,

Deren Tochter hat die Truppe gebeten hier aufzutreten. „Mein verstorbener Vater hat die Kulissen gebaut und die Puppen gebastelt. Jetzt wohnt meine Mutter hier im MCH“, erzählt Christiane Hibben. Früher traf sich die Truppe in ihrem Elternhaus. „Da wurde gebastelt, Texte erarbeitet und geprobt“, erzählt sie.

Die Puppenspieler waren sofort bereit, im MCH und ganz besonders für Ilse Hibben zu spielen. Aufführungsort war der Andachtsraum. Und der war proppevoll mit Bewohnern und Kindern aus dem benachbarten Kindergarten.

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