Aloys und Jonas Venschott leiten die Venschott Küche|Raum|Manufaktur
Was man mit Holz anstellen kann

Greven -

Vier präzise gefertigte Holzplatten ergeben ein multifunktionales Möbelstück. „So entsteht ein kleiner Designer-Hocker oder -Beistelltisch, der von einem Designer für caussa.de konzipiert, von Venschott jedoch technisch entwickelt und produziert wird“, erklärt Jonas Venschott und fügt jedoch gleich bescheiden hinzu, „Das ist jedoch nur ein kleiner Teil unseres Leistungsspektrums.“

Mittwoch, 07.11.2018, 11:50 Uhr
Jonas und Aloys Vennschott stehen für gehobene Küchenmöbel, etwa die preisgekrönte runde Schublade oder das originelle Sitzmöbel aus eigener Werkstatt.
Jonas und Aloys Vennschott stehen für gehobene Küchenmöbel, etwa die preisgekrönte runde Schublade oder das originelle Sitzmöbel aus eigener Werkstatt. Foto: Pia Weinekötter

„Es zeigt allerdings ganz gut, was wir mit Holz so alles anstellen können“, schmunzelt sein Vater Aloys Venschott. Und das ist eine ganze Menge, denn das Familienunternehmer Venschott kann auf eine über hundertjährige Firmengeschichte zurückblicken.

„Mein Opa Anton Venschott hat das Unternehmen 1901 als Tischlerei in Westerode gegründet, die schnell wuchs und über die Standorte Grundkamp-, Bahnhof- bis hin zum heutigen Standort Gutenbergstraße ihr Sortiment auf Möbel, Fensterbau und auch Bestattungen erweiterte“, erläutert Aloys Venschott.

Nach seinem Vater Aloys senior Venschott verteilten sich die Aufgabenbereiche auf drei Söhne: Detlef Venschott führt das Bestattungsunternehmen seit 1996 eigenständig.

Seit Jahresbeginn betreibt Manfred Venschott mit seinen Söhnen Frederik und Justin den Fensterbau an der Bövemannstraße 2e und auf der Gutenbergstraße 25 sind Aloys Venschott und Sohn Jonas verantwortlich für Küchen und individuellen Möbelbau.

Diese betriebliche Trennung zeigt sich in den unterschiedlichen Logo-Farben rot und blau.

Die familiäre Verbundenheit wird jedoch in der gleichbleibenden Formensprache mit dem gekippten „V“ für Venschott deutlich.

Mit dem 30-jährigen Betriebswirt Jonas Venschott ist inzwischen die vierte Generation in der Geschäftsführung des Grevener Traditionsunternehmens angekommen.

Gemeinsam mit seinem Vater schärfen die beiden Kaufleute das Profil der beiden Unternehmen, die sie im Team mit ihren rund 20 Mitarbeitern an der Gutenbergstraße leiten.

„Zum einen die Tischlerei oder besser gesagt die Manufaktur „Vormfreude.de“ mit V, das steht für Vorfreude, Vollgas oder eben Venschott“, erklärt Aloys Venschott mit einem Augenzwinkern.

Hier wird technische Kompetenz, modernste Maschinen-Ausstattung, Ideenreichtum und individuelle Planung großgeschrieben. Die Kunden sind Gaststätten, Hotels – wie beispielsweise das Märchen-Hotel „Grimms“ in Berlin mit seinen individuell eingerichteten Themenzimmern – Arztpraxen, Ladenbesitzer von Mode bis Hörgeräte aberauch Privatleute mit ihren Häusern, Wohnungen oder auch Ferienhäusern – auch mal in der Schweiz oder in Österreich.

„Letzteres erfordert dann besonders gut aufeinander abgestimmte Planung“, weiß Jonas Venschott. und betont gleichzeitig. „Wir sind nicht nur im Objektbereich unterwegs, sondern arbeiten auch gerne eng mit dem Privatkunden zusammen.“

So kennen die Venschotts beispielsweise im Küchen- und Wohnbereich die neusten Trends: „Reduzierte Formensprache, grifflose Optik bei Schubladen und Türen, neue Materialien wie Betonoptik oder historisches Holz.“

Und die Kunden bleiben dem Grevener Traditionshaus lange verbunden. „So schickte uns ein holländisches Ehepaar, das wir vor rund 20 Jahren beraten hatten, jetzt seinen Sohn vorbei, als dieser eine Küche suchte“, berichtet Aloys Venschott nicht ohne Stolz.

https://www.venschott.de/

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