Reihe Greven-Klassik
Das Werk transportiert den Trost des Glaubens

Greven -

Im Rahmen der Reihe „Greven Klassik“ wird als nächstes von Antonín Dvořák das „Requiem op. 89“ präsentiert. Das Konzert findet am Sonntag, 18. November, um 17 Uhr in der Martinuskirche in Greven statt.

Mittwoch, 14.11.2018, 18:10 Uhr aktualisiert: 14.11.2018, 18:30 Uhr
Der Kammerchor „canticum novum“ gestaltet das Konzert am Sonntag mit.
Der Kammerchor „canticum novum“ gestaltet das Konzert am Sonntag mit. Foto: bhe

Karten gibt es bei der Buchhandlung Cramer und Löw, bei Greven Marketing, im Internet unter www.localticketing.de/grevenklassik und an der Abendkasse.

Das Requiem in b-Moll ist eins der bedeutenden Chorwerke Antonín Dvořáks; es entstand als Auftragskomposition 1890 und wurde im folgenden Jahr unter Leitung des Komponisten in Birmingham uraufgeführt. Es ist das ernste, düstere Gegenstück zum lyrisch-elegischen „Stabat mater“ (1880). Dennoch fehlen die harten Akzente des Schreckens, stattdessen herrscht der Ton einer milden, durch tröstliche Episoden aufgehellten Trauer.

Dvořák schafft mit seinem Requiem ein Werk, das den Geist der kirchlichen Tradition in sich aufnimmt, ein Werk, das zwar nicht liturgisch bestimmt ist, aber doch alle Hoffnung des Christentums und den Trost des Glaubens in sich birgt.

Der Kammerchor an der Herz-Jesu-Kirche und „canticum novum“ finden sich zum nunmehr dritten Mal unter ihrem Leiter und Gründer Michael Schmutte zu einem gemeinsamen Projekt zusammen. Nach dem Requiem von Giuseppe Verdi (2012) und dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms (2014) steht erneut eine Totenmesse auf dem Programm: das Requiem in b-Moll von Antonín Dvořák.

Beim diesjährigen Katholikentag in Münster haben beide Chöre erfolgreich Konzerte gestaltet: der Kammerchor unter dem Titel „ErMUTigung – Wege zum Frieden“ mit Werken von Mendelssohn, Kodály, Schein und Biermann; canticum novum führte noch einmal das Schöpfungsoratorium „Mit allen Augen“ der münsterschen Kirchenmusikerin und Komponistin Jutta Bitsch auf, an dessen Uraufführung im Jahre 2014 das Ensemble ebenfalls maßgeblich beteiligt war.

Zu den beiden Chöre gesellt sich ein namhaftes Solistenquartett: Catalina Bertucci, Sophie Harmsen, Daniel Johannsen und Falko Hönisch. Es spielt die Nordwestdeutsche Philharmonie.

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