Mathematik-Olympiade
Gegen den Muskelschwund im Gehirn

Greven/Rheine -

71 Schüler aus dem ganzen Kreis bekamen einen Preis für ihre mathematischen Leistungen in dem bundesweiten Wettbewerb. 17 von ihnen können sich im kommenden Jahr auf Landesebene behaupten

Donnerstag, 27.12.2018, 16:30 Uhr
71 Schüler aus dem ganzen Kreis – darunter auch einige Grevener – bekamen einen Preis für ihre mathematischen Leistungen in dem bundesweiten Wettbewerb.
71 Schüler aus dem ganzen Kreis – darunter auch einige Grevener – bekamen einen Preis für ihre mathematischen Leistungen in dem bundesweiten Wettbewerb. Foto: Rapreger

Wenn Astronauten nach ihrer Zeit im All wieder auf der Erde landen, können ihre Beine sie kaum tragen. Die Schwerelosigkeit im All hat bei ihnen zu Muskelschwund geführt. „Und genau das passiert auch mit dem Gehirn, wenn es nicht regelmäßig genutzt wird“, warnte Gert Broelemann, pensionierter Mathe-Lehrer des Kopernikus Gymnasiums, in der Stadtsparkasse Rheine. Und womit kann man das Gehirn am besten trainieren? „Mit Mathematik natürlich.“

Die Schüler, die nun in der Sparkasse geehrt wurden, haben mit dem Gehirntraining sicher kein Problem: Sie sind nämlich die Preisträger der Regionalrunde der 58. Mathematik-Olympiade. 71 Schüler aus dem ganzen Kreis bekamen einen Preis für ihre mathematischen Leistungen in dem bundesweiten Wettbewerb. 17 von ihnen können sich im kommenden Jahr auf Landesebene behaupten.

Einen ersten Preis holten Aureus Tuschmann (Jahrgang 7) und Hannah Boß (Q2), die beide das Augustinianum in Greven besuchen. Ihre Mitschüler Simon Jamroszcyk und Tatjana Scharon (beide Jahrgang 9) sowie Christian Roß (EF) holten jeweils einen zweiten Preis.

Die Mathematik-Olympiade ist ein Wettbewerb in vier Runden: Die besten Schüler der schulinternen Runde treten auf Kreisebene an. Die ersten Plätze dieser Runde qualifizieren sich ab Jahrgangsstufe 6 für den Landeswettbewerb, ab Jahrgangsstufe 8 geht es danach noch weiter auf Bundesebene.

Zu diesem Erfolg gratulierten das Organisations-Team der Olympiade, Gert Broelemann, Manfred Remke und Rolf Lüking, sowie Stefan Frenzer von der Stadtsparkasse, der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Brauer und Tilman Fuchs, Schul- und Sozialdezernent des Kreises Steinfurt.

Mathematik – das sei die Disziplin der Zukunft, sagte Broelemann. „Mit der Digitalisierung verschiebt sich alles in Richtung des MINT-Bereichs.“ Dafür sind die Mathe-Olympioniken aber bereits bestens gerüstet.

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