Marion Poppe managt nicht nur ihre Familie, sondern ist auch im Ort engagiert
Das Organisationstalent

Reckenfeld -

„Man bekommt immer eine zweite Chance“ wird oft gesagt, wenn im Leben einmal etwas nicht so rund gelaufen ist. Die Reckenfelderin Marion Poppe hat ihre zweite Chance genutzt, mit 25 Jahren noch einmal die Schulbank gedrückt und danach eine Ausbildung zur Büromanagerin absolviert.

Mittwoch, 02.01.2019, 10:30 Uhr aktualisiert: 04.01.2019, 16:42 Uhr
Marion Poppe mit ihren drei Kindern Luca (17), Emma (14) und Lotta (4).
Marion Poppe mit ihren drei Kindern Luca (17), Emma (14) und Lotta (4). Foto: privat

Inzwischen ist die 35-Jährige dreifache Mutter recht aktiv. Sie setzt sich unter anderem im Elternrat ein. „Als ich selber noch zur Schule ging, war ich schon Klassensprecherin. Es hat mir schon immer Spaß gemacht, mich für andere einzusetzen, und ich freue mich, dass mein ältester Sohn Luca (17) da in meine Fußstapfen tritt“, betont sie stolz. Sie ist gerne Mutter. „Emma (14) spielt beim DJK Mecklenbeck, wo sie unter Vertrag ist. Da ist man natürlich dabei, so wie früher als sie hier im Ort beim SCR spielte.“ Da spielte auch Sohn Luca früher mit, und sie hat sich dort seinerzeit ebenfalls engagiert. Die Jüngste, Lotta (4), geht Reiten und hatte ihr erstes Turnier.

Oft ist der Garten oder die Wohnung voller Kinder und so „nebenbei“ geht Marion Poppe bei Bedarf ihrem Onkel, der in der Baubranche tätig ist, im Büro zur Hand. „Ich hätte aber für die Zukunft schon gerne einen festen Job“, betont sie. Power genug scheint sie zu haben.

„Ich muss aber auch was für meinen Kopf haben“, erklärt sie ihre Motivation für weiteres Engagement. Seit August 2018 engagiert sie sich im Reckenfelder Treff und hat auch Sohn Luca dort mit hereingebracht. „Junge Leute werden da immer ge-braucht, und Ernst Reiling ist immer offen für neue Ideen“, zeigt sie sich begeistert darüber, wie sie sich dort ein-bringen kann. Ihre Ziele dort sieht sie darin, im Ort mehr Veranstaltungen zu etablieren. „Für junge und ältere Menschen sollte dieses Angebot sein, so wie der Fotokurs der letztens gelaufen ist“.

Für „Reckenfeld direkt“ macht Marion Poppe sich als sachkundige Bürgerin für Belange der örtlichen Bürger stark. „Über diese Arbeit möchte ich viele Leute kennenlernen, und ich wünsche mir, dass man mich anspricht.“

Engagement ist eine Sache, einfach mal feiern, eine andere. Und so hat sie sich mit ihrem Mann bei der Reckenfelder Karnevalsgesellschaft als Mitglied angemeldet. „Das wäre dann ein gemeinsames Hobby, und ich bin gespannt, wie uns die erste Veranstaltung, die wir dann besuchen, gefallen wird.“

Ihr Leben hat sich für Marion Poppe ab dem 17. Lebensjahr total geändert, und sie hat’s gut gepackt: „Ich war schon immer ein Organisator und habe mein Leben selbst in die Hand genommen“, lacht sie.

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