Evangelischer Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken besetzt vakante Stellen im Jugendbereich
Team kann wieder mit voller Kraft durchstarten

Kreis Steinfurt -

In der Jugendarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken ist die Zeit des Wiederaufbaus angebrochen.

Donnerstag, 10.01.2019, 21:00 Uhr
Der Einsatz von Holger Erdmann (links) für die Evangelische Jugend ist beendet. Das Team mit Jugendreferent Michael Platz (2. von links) und Thomas Flachsland (Mitte), Verwaltungsmitarbeiterin Bärbel Ulbrich und Bildungs- und Jugendpfarrer Dirk Heckmann ist jetzt komplett.
Der Einsatz von Holger Erdmann (links) für die Evangelische Jugend ist beendet. Das Team mit Jugendreferent Michael Platz (2. von links) und Thomas Flachsland (Mitte), Verwaltungsmitarbeiterin Bärbel Ulbrich und Bildungs- und Jugendpfarrer Dirk Heckmann ist jetzt komplett.

In der Jugendarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken ist die Zeit des Wiederaufbaus angebrochen. Wie das Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises mitteilt, ist mit der Besetzung der kreiskirchlichen Pfarrstelle für Bildungs- und Jugendarbeit durch Dirk Heckmann und mit der Besetzung der Stelle eines Jugendreferenten durch Michael Platz das bestehende Team mit Jugendreferent Thomas Flachsland und Verwaltungsmitarbeiterin Bärbel Ulbrich verdoppelt worden.

Michael Platz hat bereits am 1. Dezember seinen Dienst angetreten. Der 26-jährige Pädagoge wird im Team der Evangelischen Jugend vor allem für den Bereich der Fortbildung für Jugendliche und junge Erwachsene zuständig sein. Sein Ziel ist es, in den kommenden Monaten alle 20 Kirchengemeinden im Kirchenkreis zu besuchen, um die „Wünsche der Jugendarbeitenden“ abzuklopfen.

Seit Anfang Januar ist auch Dirk Heckmann im Einsatz. Er soll den Bildungs- und Jugendbereich im Kirchenkreis neu aufstellen. Der 55-jährige Pfarrer hat 17 Jahre im Kirchenkreis Unna als Referent für Erwachsenenbildung und Männerarbeit vor allem in den Bereichen Pilgern und Männerarbeit Schwerpunkte gesetzte. Bewährte Veranstaltungen wie ein großes Vater-Kind-Festival will er in seine neue Stelle integrieren. Darüber hinaus möchte er auch neue Formate etablieren. „Bildungs- und Jugendarbeit bietet die Chance, auch kirchenferne Menschen zu erreichen, indem sie kirchliche Orte jenseits des Kirchturms schafft“, ist Heckmann überzeugt.

Für Pfarrer Holger Erdmann, der die Jugendarbeit nach dem Tod von Jugendpfarrer Michael Bruch ein Jahr kommissarisch geleitet hat, geht mit dem Dienstantritt von Dirk Heckmann ein arbeitsreiches Jahr zu Ende. Seine Aufgabe sei es vor allem gewesen, „den Laden am Laufen zu halten“, so Erdmann. Trotzdem sei es kein Jahr des Stillstands gewesen. Wichtig sei die Zentralisierung der Jugendarbeit in der Jugendbildungsstätte Nordwalde gewesen. Dort hat das vierköpfige Team nun vorerst eine neue Heimat gefunden. Heckmann freut sich auf die Herausforderung: „Es gibt große Strukturherausforderungen“, weiß er. Sein Ziel sei es, die Zusammenarbeit zwischen der kreiskirchlichen Jugendarbeit und den Gemeinden zu verbessern.“

Superintendent Joachim Anicker ist froh darüber, dass die vakanten Stellen besetzt werden konnten und das Team wieder mit voller Kraft durchstarten kann. „Es war keine leichte Zeit für die verbliebenen Mitarbeitenden“, weiß Anicker. Dankbar ist der Superintendent vor allem für Holger Erdmanns Einsatz: „Dass er diese Aufgabe übernommen hat, war ein Glücksfall für den Kirchenkreis und seine Jugendarbeit“, so Anicker.

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