Fundus der Freilichtbühne verleiht Kostüme
Waldschrat und Wichtel

Reckenfeld -

Die närrische Session ist vielerorts schon eingeläutet. Auch in Reckenfeld und Umgebung stehen in den nächsten Wochen viele Veranstaltungen an. Für echte Jecken beginnt die heiße Phase – und das heißt: „Ich brauche ein Kostüm!“

Freitag, 25.01.2019, 09:52 Uhr aktualisiert: 25.01.2019, 16:57 Uhr
Fündig geworden: Melanie Hackstette (links) mit Ehemann Frank und Nicole Wahlers. Welche Rolle die riesigen Schuhe bei den Sketchen des politischen Aschermittwochs von Verdi spielen, wird aber noch nicht verraten.
Fündig geworden: Melanie Hackstette (links) mit Ehemann Frank und Nicole Wahlers. Welche Rolle die riesigen Schuhe bei den Sketchen des politischen Aschermittwochs von Verdi spielen, wird aber noch nicht verraten. Foto: Rosi Bechtel

Das muss man nicht unbedingt kaufen. Manche schaffen es mit etwas Aufwand und Phantasie, ein witziges Kostüm zusammenzustellen. Andere wiederum brauchen etwas ganz bestimmtes, da ein Motto vorgegeben ist, oder sie selbst in eine ganz bestimmte Rolle oder Figur schlüpfen möchten.

Da ein solches Kostüm schon mal aufwendiger sein kann, ist der Kostümfundus der Freilichtbühne Reckenfeld ein Ort, an dem man fündig werden kann. Ansprechpartnerin ist dort Claudia Peters, die bei vielen Wünschen helfen kann.

Bis jetzt war es relativ ruhig an den Samstagen, wenn von 14.30 bis 15.30 Uhr der Fundus geöffnet hat. „Doch erfahrungsgemäß kommen immer mehr Leute, je näher der Karneval, also das Wochenende um den Rosenmontag, rückt“, weiß Claudia Peters. Wer etwas ganz Bestimmtes sucht, sollte also nicht bis auf den letzten Drücker warten.

Ein Besucher hat sich ein Kostüm ausgesucht, das er im Straßenkarneval sowie im Saal tragen kann. „Ich gehe zur Stunksitzung nach Köln und schaue mir auch einen Umzug an“, verrät er sein Ziel, seinen Namen aber nicht.

Melanie Hackstette hat riesengroße Schuhe in der Hand. Sekunde – diese Dame kennt man von doch vom politischen Aschermittwoch im Deutschen Haus. Die Verdi-Betriebsgruppe Münster probt dafür immer einige Sketche ein und sucht daher diverse Requisiten. „Geht es in den Sketchen darum, dass jemand auf großem Fuß lebt?“, wird sie gefragt. „Kein Kommentar, lassen Sie sich überraschen“, lautet die Antwort.

Inzwischen versucht Claudia Peters den Wunsch eines Jugendlichen nach etwas in Richtung „Ritter“ zu erfüllen, während andere Besucher, überwiegend Frauen, schon mal die Kleiderständer in Augenschein nehmen und prüfen, ob sie fündig werden.

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