Die Wanderausstellung ist noch bis zum 6. Februar in Greven
„Wege aus der Depression“

Greven -

Bunte Bilder füllen das Foyer des Rathauses. Aber was auf den ersten Blick so fröhlich anmutet hat eine ernste Kehrseite. „Wege aus der Depression“ heißt die Wanderausstellung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, die am Donnerstag offiziell in Greven eröffnet wurde.

Freitag, 25.01.2019, 16:57 Uhr
Das Rathaus ist gut besucht bei der Eröffnung der Wanderausstellung zum Thema Depression.
Das Rathaus ist gut besucht bei der Eröffnung der Wanderausstellung zum Thema Depression. Foto: Simon Döbberthin

Die Ausstellung gebe es schon seit 2011, und sie mache seitdem ihren Weg durch Deutschland, meint Irene Fröhlich, Organisatorin der Veranstaltung und Diplomsozialarbeiterin beim Caritasverband.

„Zwanzig prämierte Bilder aus der ganzen Bundesrepublik sind hier ausgestellt“, sagt sie. „Wir wollen mit der Ausstellung zeigen, wie Kreativität und Kunst aus der Depression führen können.“ Die Künstler der Werke sind Selbstbetroffene von Depression und Angehörige.

So wie Maike Michelis, die zur gestrigen Eröffnung selbst im Rathaus gewesen ist, um ihr Werk zu präsentieren. „Ich leide seit über zwanzig Jahren an Depressionen“, erklärt sie. Mit ihrem Bild „Grenzen überwinden“ hat sie es unter die zwanzig prämierten Bilder der Ausstellung geschafft.

Auch eingeladen war die Kunsttherapeutin und Künstlerin Irmgard Bickmann, die extra aus Neuenkirchen angereist ist. Sie stand, neben Mitarbeitern der Caritas, für Gespräche nach der Eröffnung bereit.

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Februar während der Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

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