Messungen in Gimbte
Tempo: Alles im grünen Bereich

Gimbte -

Am Alten Fährweg und am Hessenweg wird weder zu schnell gefahren, noch ist der Anteil des Schwerlastverkehrs ungewöhnlich hoch. Zu diesem Ergebnis kommt die Stadt Greven, die im Frühjahr 2018 ein so genanntes Verkehrsdialogdisplay einsetzte. Dies erfasste nicht nur die Zahl und die Art der Fahrzeuge, sondern auch deren Tempo.

Dienstag, 12.02.2019, 08:06 Uhr aktualisiert: 12.02.2019, 08:10 Uhr
Gimbte hat – dank Sponsoren-Hilfe – eigene Displays, im vergangenen Jahr setzte die Stadt zusätzlich ein weiteres ein.
Gimbte hat – dank Sponsoren-Hilfe – eigene Displays, im vergangenen Jahr setzte die Stadt zusätzlich ein weiteres ein. Foto: oh

Am Hessenweg sind demnach am Tag zwischen 100 und maximal 570 Fahrzeuge unterwegs. Zum Vergleich: An der Grevener Rathausstraße werden täglich 12 000 gezählt, an der Emsbrücke Nordwalder Straße 24 000. Die Zahl sei „absolut üblich für solch einen Weg“, sagte André Kintrup, im Rathaus für Verkehrsfragen zuständig, als er die Zahlen im Bezirksausschuss vorstellte. Nur 6 Prozent der Fahrzeuge seien Schwerlastverkehr, wohl vor allem Anlieferverkehr für die damalige Baustelle. Im Schnitt werde Tempo 39 gefahren (Gegenrichtung Tempo 44), bei erlaubtem Tempo 50. 85 Prozent der Fahrer blieben unter 50 km/h. „Da ist die Welt in Ordnung“, resümierte Kintrup.

Der das im Grunde auch für den Alten Fährweg so sieht: ähnliche Verkehrsmenge, ähnlich geringer Schwerlastanteil. Tempo 30 ist erlaubt, gefahren werde im Schnitt 25 km/h. „Im ländlichen Raum ist das total üblich. Da ist alles im Soll“, schloss Kintrup. Verkehrsberuhigende Maßnahmen seien an diesen Stellen „nicht nötig. Das ist alles nicht erforderlich und auch nicht sinnvoll.“ Eine Verkehrsgefahr sei nicht ersichtlich.

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