Markus und Silke Höffker regieren den Ka-Ki-V
Und die Mutti tanzt dazu

Reckenfeld -

Das Prinzenschild des Vorjahres musste nicht großartig verändert werden. Auf Markus I. folgt beim Ka-Ki-V der zweite Markus (Höffker) mit seiner Prinzessin Silke.

Sonntag, 17.02.2019, 15:06 Uhr
Markus und Silke Höffker (Mitte) sind die neuen Regenten des Ka-Ki-V Reckenfeld. Die Hinweise im Vorfeld erweisen sich als Nebelkerzen.
Markus und Silke Höffker (Mitte) sind die neuen Regenten des Ka-Ki-V Reckenfeld. Die Hinweise im Vorfeld erweisen sich als Nebelkerzen.

Die Fährten, die diese Zeitung mit Hinweisen auf das neue Prinzenpaar gelegt hatten, haben ordentlich für Verwirrung gesorgt. Patchworkfamilie? Große Familie? „Klar erläutert Präsident Dirk Wenselowski. „Silke kommt gebürtig aus Ahaus. Große Familie? Na schaut Euch mal an, wie groß der Prinz und die beiden Söhne sind.“ So ganz nebenbei sei zu erwähnen, dass Markus (46) einen WM-Titel im Indiaca besitzt und Silke (44) in dieser Sportart Deutsche Meisterin ist.

Rockig und sangesfreudig zeigte sich das Paar, als es später zusammen mit vielen anderen Wolfgang-Petry-„Kopien“ der Gruppe „Drei Tenöre“ den Saal zum Toben brachte.

Doch von Anfang an: Die Abordnungen der Re-Ka-Ge, des CCFfL, der KfD und der „K-gehtnochwas“ bevölkerten als erstes die Bühne. Jungfrau Manuel heizte den Saal mit einem Lied an. Markus I. (Kannebäumer) und Sonja verabschieden sich. „So schön wie es war, so schön wie es ist . . .“ ließen sie ihr prinzliches Jahr kurz Revue passieren.

Pfarrer Lunemann schrie ins Mirko: „Frühling!!! Lässt sein blaues Band vorzeitig scheinen in das Land“ und betonte „Ohne mich geht es nicht im Reckenfelder Gürzenich“.

Bevor das Geheimnis um die „Neuen“ gelüftet wurden, zeigten die jungen Ka-Ki-Funken, dass auch „Fünkchen“ schon spritzig tanzen können. „Süß und bunt, beim Ka-Ki-V geht‘s rund“ – so lautete das Motto.

Und es ging rund. Mit Emil, dem Radfahrer, der sich doch noch einmal überreden ließ, auf die Bühne zu gehen. Seitenhiebe auf die CDU und Frauen, die Kirche, „Me Too“, den Brexit oder auch auf den Festwirt. „Wenn man Olaf einen Bewegungsmelder an die Hand binden würde, ginge der gar nicht an.“

Am Ende folgte eine Hommage an das Ruhrgebiet, die melancholisch stimmte. Lang anhaltender Applaus, nicht nur für ihn, auch für Elfriede Höffker, Mutter des Prinzen, die als Überraschungsgast mit 77 Jahren die Ballerina in der Bütt gab.

Die Re-Ka-Ge hatte ihre Tanzbande mit „Alice im Wunderland“ und Solomariechen Annika mitgebracht und damit gezeigt, dass es auch in den Reihen der Re-Ka-Ge starke Eigengewächse im Karneval gibt.

Ebenso wie die KfD-Damen mit dem Tanz „Cellulite“. Denn ausschließlich Eigengewächse sind es, die bei der KfD (deren Veranstaltung am kommenden Freitag ist ausverkauft) und beim Ka-Ki-V auf der Bühne stehen. Sie proben über Monate hinweg, haben engagierte Trainerinnen und sind motiviert, Zeit für ihren Karneval zu investieren.

Das gilt auch die Wirbelwinde der „Recki-Tecki-Girls“. „Man kann feiern bis der Arzt kommt oder zu den Ärzten tanzen“, so Moderatorin Andrea Lehmkuhl, die mit Witz und Elan durchs Programm führte.

Dann hieß es: „Achtung, bleiben sie ganz ruhig. Draußen steht eine Polizeieinheit, die gleich den Saal stürmen wird.“ Na klar, es ist der letzte Programmpunkt – die „Hupfdohlen“.

Die musikalischen Beiträge, egal ob Tänze, Gesang oder Halbplayback, trafen den Geschmack des altersgemischten Publikums. Die passende Musikmischung hatte, wie immer, DJ Uwe Alsleben im Gepäck. Dass die Lichter bei Rickermann wieder mal erst in den frühen Morgenstunden ausgingen ist dem super Programm, dem tollen Publikum, dem motivierten Team auf der Bühne und eben dem DJ zu verdanken.

Prinzenproklamation des Ka-Ki-V 2019

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