Bühne frei verband die Kultur des Ostens mit dem Westen
Liebesgedichte aus dem Iran

Greven -

Das Kesselhaus platzte fast aus den Nähten bei interkulturellem Programm am Samstag: „Wenn im Osten die Sonne aufsteht und im Westen untergeht“ war das Thema von Bühne frei.

Montag, 18.02.2019, 17:34 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 18:01 Uhr
Mehrnaz Hadipour (l.) las Gedichte aus dem Iran, begleitet durch ihre Schwester Kamand Hadipour (r.) und Olaf Gütze.
Mehrnaz Hadipour (l.) las Gedichte aus dem Iran, begleitet durch ihre Schwester Kamand Hadipour (r.) und Olaf Gütze. Foto: Bühne frei

Die Reise begann in Afghanistan mit Emal und Fawid Amiri aus Kabul. Als die Brüder mit afghanischer Musik den bunten Reigen eröffneten, wurde es lebhaft im Kesselhaus.

Emal Amiri spricht und singt in fünf Sprachen: von Dari bis Arabisch. Mit den Klängen des Harmoniums und dem geschicktem Trommeln seines Bruders Fawid nahm das Duo das Publikum mit auf ihre Reise.

Vor Temperament sprühte es, als Nadine Fernandez von der Tanzbühne Greven orientalischen Tanz in zauberhaftem Outfit wie in „Tausendundeiner Nacht“ präsentierte.

Gekonnt improvisierte sie ihre Bewegungen zu der Musik der Afghanen und deren arabischem Gesang.

Weiter führte die Reise in den Iran, mit wunderbaren Gedichten von der Liebe, gelesen von Mehrnaz Hadipour musikalisch begleitet durch ihre Schwester Kamand Hadipour auf der Setar und Olaf Gütze auf einer Tar, beides persische Saiteninstrumente.

Die tiefsinnigen Gedichte des Mystikers und Dichters Maulana Dschalal ad-Din ar-Rumi in Farsi und auch in Deutsch durch Olaf Gütze berührten und es wurde leise im Kesselhaus. Mit dem persischen Lied des Trios – auch mit Unterstützung aus dem Publikum von einigen Landsleuten – sowie dem Bruder der Hadipous wurde es für die Grevener Gäste ein besonderes kulturelles Erlebnis.

Lustig wurde es mit dem Gitarrenduo „2kraezy4you“ aus Reckenfeld, mit eigenen Texten, die die Gäste schmunzeln ließen. Die frische, peppige Stimme der Sängerin sowie das musikalische Gespür für Gitarre und Texte erheiterten die Zuhörer.

Libbets Emsrovers, die die Vorstellung beendeten, hatten bekannte irische Folkmusik im Gepäck mit Geige, Querflöte, Akustikgitarren und Trommel. Die Stimmung stieg im Kesselhaus.

Die Gäste waren begeistert, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Team „Bühne frei“ sei sehr zufrieden. Die nächste und letzte Veranstaltung im Kesselhaus findet am Samstag, 16. März, von 10.30 bis 12 Uhr statt.

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