Karnevalsfeier der Kfd St. Josef
Wenn die Hexen den Vosskotten rocken

Greven -

„Hexentanz und Zauberei, die kfd ist stets dabei“. Verhext wurde im gut besuchten Saal der Gaststätte „Zum Vosskotten“ niemand, verzaubert hingegen vom attraktiven Programm der diesjährigen Karnevalsparty der kfd St. Josef aber sicherlich viele, viele närrische Frauen.

Samstag, 02.03.2019, 11:37 Uhr aktualisiert: 02.03.2019, 11:50 Uhr
Das „Dreigestirn“ Steffi Ahlert, Maria Hinse und Rita Jarvers führte souverän durchs Programm.
Das „Dreigestirn“ Steffi Ahlert, Maria Hinse und Rita Jarvers führte souverän durchs Programm. Foto: kfd

Das „Dreigestirn“ Steffi Ahlert, Maria Hinse und Rita Jarvers begrüßte mit launigen Worten die zahlreichen Närrinnen mit einem kräftigen Helau. Dass diese fast 100 Frauen Freude am „karnevalistischen Treiben“ hatten, wurde gleich zu Beginn der Veranstaltung klar. Denn da hatten Monika Sieg und Margret Wolf gleich mit ihrem Sketch aus alten Zeiten der Schreibmaschine und dessen anstehender Reparatur bereits die ersten Lacher auf ihrer Seite. „Das ‚F’ hängt – ich will keinen Computer“.

„Wille, wille Witt und ein weißer Schwan“, Kölsche Lieder von Marita Köllner, dargeboten von Gaby Steger, sorgten für musikalische Unterbrechung. Neue Töne mit orientalischen Klängen brachte auch die Bauchtanzgruppe von Maria Seidel unter der Leitung von Helen Saida von der Tanzschule „Young&Old“ aus Emsdetten in den Saal. Maria Hinse, Ulla Freermann und Inge Welp als Pastor „ernteten“ viel Beifall mit ihrer Posse, in der das Gemüse aus Pastors Garten brüderlich geteilt wurde. Und auch Inge Pietig gab als Haushälterin vom Pastor in Bockholt ihre Erfahrungen zum Besten und sorgte dementsprechend für Begeisterung.

Sportlich ging es weiter mit den Grevener Springmäusen. Passend zum Thema des Abends erzählte nun Rita Jarvers als tollpatschige Hexe ihre Erlebnisse. Es ging Schlag auf Schlag, immer nur unterbrochen von Schunkel- und Tanzeinlagen.

Stadtprinz Christian I. und Püntemariechen Manuela mit Gefolge ließen es sich nicht nehmen, die kfd Frauen zu besuchen und wurden herzlich empfangen. Den Sonderorden des Stadtprinzen erhielt in diesem Jahr Hedwig Berkenheide.

Lokales und Regionales hatte Steffi Ahlert auch in diesem Jahr wieder zu berichten. Sie hatte sich so ihre Gedanken gemacht und diese mit spitzer Feder zu Papier gebracht. Als Bauarbeiter unter dem Motto: „Früher gingen wir zu Jupp – heute regiert der Abrisstrupp“ brillierte sie in der Bütt zum Thema Kirchenabriss und Neubau. „Ein harter Kampf – die Frauenpower macht der Kirche jetzt richtig Dampf“. Präses Pfarrer Klaus Lunemann bekam auch sein Fett weg, ließ es sich aber natürlich nicht nehmen, mit einer beeindruckenden Rede zu kontern und den Saal zum Toben zu bringen.

Die schon im kfd-Karneval St. Josef fest etablierte und nicht mehr wegzudenkende Gruppe um Maria Hinse trat als „Die himmlischen Engel“ auf und bildeten den krönenden Abschluss einer tollen Party mit viel Tanz- und Schunkeleinlagen.

Aber es ging weiter. Bis in die Nacht wurde noch gefeiert, gesungen und unter der bewährten Leitung von DJ Franz Schulte weiter getanzt.

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