Erste Frauen-Sitzung im Ballenlager
Und ohne Männer geht es nicht

Greven -

Die erste karnevalistische Damensitzung kam natürlich nicht ohne Männer aus. Ein Männerballett, eine Männerband und ein Nummernboy unterhielten die närrischen Damen.

Samstag, 02.03.2019, 15:37 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 16:56 Uhr
Der Elferrat der ersten Damensitzung der KG Emspünte hatte aber mal so richtig Spaß inne Backen. Besonders bei den Auftritten des Nummernboys und Zeremonienmeisters Ramires.
Der Elferrat der ersten Damensitzung der KG Emspünte hatte aber mal so richtig Spaß inne Backen. Besonders bei den Auftritten des Nummernboys und Zeremonienmeisters Ramires. Foto: Stefanie Behring

„Mit Herz und Spaß geben jetzt die Frauen Gas“, hieß es am Donnerstagabend im Ballenlager. Passend zu Weiberfastnacht und zum 66-jährigen Jubiläum der KG Emspünte fand die erste karnevalistische Damensitzung statt. Über den Erfolg im Kartenvorverkauf wurde bereits berichtet: Keine 72 Stunden und alle 245 Eintrittskarten waren ausverkauft. Die Karnevalsfreunde von Jung bis Alt in Kostümierungen von schwarz bis bunt erlebten ein buntes Programm mit hervorragender Stimmung. Der Elferrat wurde von einigen aktiven Frauen der KG Emspünte gestellt.

Bereits bei der Begrüßung durch Marianne Laufmöller und Ulrike Dierkes wurde diese Stimmung deutlich: Der Nebensatz „Ein Abend ohne Männer…“ erntete tosenden Applaus. Der erste Auftritt des Abends – die Kölsche Cover Band aus Everswinkel, also doch ein paar Männer – brachte die Stimmung noch weiter zum Kochen. Sie bauten in ihr musikalisches Programm einen zufriedenstellenden Stimmungstest ein und forderten die Damen mit Liedern wie „Leev Marie“, „Kölle Alaaf“ oder ebenso bekannten Ballermann-Hits zu einem aktiven Hüftschwung auf.

Erste Grevener Frauen-Karnevalssitzung

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Die Übergänge zwischen den einzelnen Auftritten wurden vom Zeremonienmeister Ramires verkürzt. Der einzige Mann, der mit Ausnahme der Bühnenakteure bei der Damensitzung dabei sein durfte, präsentierte unterschiedliche Tänze auf der Bühne und ließ dabei sogar das ein oder andere Kleidungsstück fallen.

Abgelöst wurde diese tänzerische Darbietung dann von einer Büttenrede: Sabine Hollefeld alias „Emma, die etwas andere Frau“ stieg auf die Bühne. Sie rührte die Damen durch die Erläuterung von Frauenproblemen zu Lachtränen: Da ging es um das Joggen ohne Sport-BH, um Besuche bei der „Pferdefrau“ (auch bekannt als Rossmann) und um Aktivitäten beim Yoga-Kurs. Sie bewies wieder einmal: „Wer schön sein will, muss leiden.“

Später begeisterte das Männerballett „XXL-fen“ aus Münster-Wolbeck die Damen. Mit einem vielseitigen Programm mit Inhalten aus ihren Träumen rund um Elvis, Scooter und anderen Stars präsentierten sie abwechslungsreiche Show-Einlagen in den unterschiedlichsten Outfits.

Anschließend traten die Kapläne Ralph Meyer und Christoph Hendrix als „Schlabber und Latz“ auf die Bühne. Während Herr Latz (Ralph Meyer) immer wieder versuchte, Theorie und Dichterpoesie einzubringen, wurde er ständig von Herrn Schlabber unterbrochen. Dieser hielt so gar nichts von den Inhalten und fand es wundervoll, das Publikum immer und immer wieder mit „Huhu“ zu begrüßen.

Sängerin Yvonne Krumbeck riss mit gefühlvoll präsentieren Schlagern zum Mitsingen die Frauen abermals von ihren Stühlen. Bei Songs von Andrea Berg, Beatrice Egli und Helene Fischer wurde nicht nur laut mitgesungen, sondern auch viel getanzt. Den offiziellen Programmabschluss bildete „eine Tanzgruppe aus den eigenen Reihen“, wie die beiden Moderatorinnen sie vorstellten: „Eleven Kisses“ zeigten ausgefallene und stimmungsvolle Choreographien rund um karnevalistische Partylieder.

Ganz zum Schluss wurden die Türen des Ballenlagers dann auch für Männer geöffnet: Der amtierende Stadtprinz Christian I. und sein Püntemariechen Manuela kamen samt Gefolge und Brassband auf die Bühne. An dieser Stelle gab Moderatorin Marianne Laufmöller das Mikrofon an ihren Mann – KG-Präsidenten Udo Laufmöller – ab und eröffnete so die Aftershowparty.

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