Let‘s dance bei der Schlüsselübergabe
Hüpfdohlen erobern das Rathaus

Greven -

Wenn der Bürgermeister seine Narrenburg zu räumen bereit ist und den Schlüssel schon locker unterm Arm trägt, dann fällt die gesamte Crème de la Crème der hiesigen Narretei samt französischer Unterstützung auf das Rathaus. Diesem Jahr bedurfte es einiger flotter Tanzeinlagen, damit Peter Vennemeyer den großen Goldenen schließlich rausrückte.

Sonntag, 03.03.2019, 17:10 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 17:05 Uhr
Da isser: Nach diversen Tanzvorführungen ließ sich Bürgermeister Peter Vennemeyer nicht lange bitten und gab die Macht in Form des Rathausschlüssels an die Narren ab.
Da isser: Nach diversen Tanzvorführungen ließ sich Bürgermeister Peter Vennemeyer nicht lange bitten und gab die Macht in Form des Rathausschlüssels an die Narren ab. Foto: Jens Keblat

„Ein super beeindruckendes Bild. Udo, wir machen’s dieses Jahr ganz kurz: Hier ist der Schlüssel – und tschüss.“ Nein, bei diesen ersten Worten von Bürgermeister Peter Vennemeyer ist es am Samstagnachmittag nicht geblieben. Nach einem närrischen Aufwärmprogramm ab 14 Uhr ging es spätestens ab 15.11 Uhr, als die große Narrenschar aus der Innenstadt kommend auf das Rathaus einstürmte, richtig rund.

Neben Vennemeyer selbst hatten sich auch Richard Ebbigmann als Moderator, Grevens oberster Schützenbruder Ingo Stahlhut im Stadtwache-Gewand, Bürgermeister-Stellvertreter Stevens Gomes, der Erste Beigeordnete Cosimo Palomba und viele weitere Akteure und Schlüsselpersonen des Grevener Karnevals ins Zeug und in Schale gelegt, um die Schlüsselgewalt zu verteidigen. Kaum war der KG Emspünte in blau-weißer Vollzähligkeit in Begleitung der zahlreichen weiteren Vereine im Rathaus zugegen, ging es zur Sache: „Let’s Dance“ lautete das Motto der Schlüsselübergabe in diesem Jahr und orientierte sich auffallend stark an der gleichnamigen Vorbild des Privatsenders RTL.

Narren ergreifen die Macht im Grevener Rathaus

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Zur Erheiterung der vielen Narren und Zuschauer im Foyer und im Treppenhaus des Rathauses hielt das Konzept von Richard Ebbigmann durchaus diverse Raffinessen bereit, die die Show nur so vor Lokalkolorit strotzen ließ. Da wäre auf der einen Seite die Jury: Ein gut gelaunter Cosimo Palomba, der mit Fliege und Hut den Joachim Llambi mimte, THW-Frau Tanja Boldt, aus der Ebbigmann die „Tanja Mozziama Boldt“ werden ließ und schließlich der optische Höhepunkt auf roten Damenschuhen mit ausreichend Absatz: Andreas Krumbeck in der Rolle seines Lebens als Jorge González.

Doch weil die Jury alleine noch keine Show ausmacht, schickten die Rathaus-Narren gleich fünf Tanzpaare aufs steinerne Parkett, die nicht schlechter hätten zusammenpassen können: Klaus-Dieter Niepel in seiner zweiten Haut als Pluggen Hiärm zusammen mit KG Emspünten-Botschafterin für Montagris, Annika Reismann. Stevens Gomes im Tütü Haut an Haut mit KG-Mann Manfred Witzke, Jo Schreiber in seiner weiblichsten Form gemeinsam mit Prinz Christian I., Martine Coquelin vom Montargis-Austausch ertrug die tänzerische Höchstform von KG-Präsident Udo Laufmöller und Püntemariechen Manuela heizte mit Florian Dury, einem jungen Gesicht der Städtepartnerschaft auf französischer Seite, zu AC/DC ein.

Alle zehn Kandidaten zusammen boten Chef-Narr Peter Vennemeyer und seinem närrischen Volk eine Augenweide und ein Wechselbad der Gefühle, sodass Vennmeyer am Ende schlicht erleichtert wirkte, sich von der Last des großen Schlüssels befreit zu haben.

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