Freigabe Anfang April
Emsbrücke wird früher fertig

Greven -

Die Autobahnbrücke zwischen Greven und Gimbte wird deutlich früher fertig als geplant. Voraussichtlich Anfang April kann die Baustelle und dann auch die Sperrung der Autobahn-Auffahrt Greven aufgehoben werden.

Montag, 18.03.2019, 09:42 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 09:44 Uhr
Die Auffahrt in Greven auf die A 1 in Richtung Dortmund ist derzeit gesperrt. Straßen NRW nutzt die Gelegenheit die Straßen instandzusetzen.
Die Auffahrt in Greven auf die A 1 in Richtung Dortmund ist derzeit gesperrt. Straßen NRW nutzt die Gelegenheit die Straßen instandzusetzen. Foto: Peter Beckmann

Die Auffahrt zur A 1 in Greven in Richtung Dortmund ist schon länger gesperrt. Grund sind die Bauarbeiten an der Emsflutbrücke zwischen Greven und Gimbte, die komplett erneuert und verbreitert wird. Eine günstige Gelegenheit um das zu tun, was getan werden muss, dachten sich die Verantwortlichen von Straßen NRW. „Die Instandsetzung der Fahrbahndecken der Auf- und Abfahrt war sowieso fällig, deswegen haben wir uns entschlossen das jetzt durchzuführen“, sagte Bernhard Heine vom Landesbetrieb Straßen NRW auf Anfrage. Die Beschneidung der Bäume im Bereich der Auffahrt sei eine ganz normale Gehölzpflege.

Auch die Abfahrt von der Autobahn auf die Schiffahrt wird saniert. Deshalb wurde als Ersatz während der Bauarbeiten eine provisorische Fahrbahn angelegt.

Und Heine hat auch noch sehr gute Nachrichten zu vermelden. „Die Autobahnbrücke wird deutlich früher fertig als geplant, voraussichtlich Anfang April können wir die Baustelle und dann auch die Sperrung der Autobahn-Auffahrt Greven aufheben.“ Erstaunlich, denn auf allen Baustellenschildern entlang der Strecke wird bislang der Herbst als Ende der Baumaßnahme angekündigt.

Und hier kommt jetzt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) ins Spiel. Der hatte angekündigt, ehrgeizige Zeitpläne für Baustellen vorzugeben und dafür auch Geld in die Hand zu nehmen. Damit sollten Verkehrsstörungen wegen der Baustellen deutlich verkürzt werden. Und genau das ist an der Emsumflutbrücke passiert.

„Normalerweise sind die Arbeiten in drei Abschnitte geteilt. Und für jeden Abschnitt wird nacheinander ein Gerüst für die Arbeiten aufgebaut“, erklärt Heine das bisherige Vorgehen. Das sei jetzt geändert worden. „Wir haben jetzt den kompletten Baustellenbereich eingerüstet, so können schon Vorarbeiten an anderen Bereichen ausgeführt werden, während am ersten Bauabschnitt noch gearbeitet wird.“ Hat einiges an Zeitersparnis gebracht, kostet aber auch deutlich mehr Geld.

Wie gesagt: Spielt das Wetter mit, werden die neue Brücke und die Auffahrt Anfang April für den Verkehr komplett frei gegeben. „Die Restarbeiten, die dann noch ausgeführt werden, spielen sich dann nur noch unter der Brücke ab.“

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