„Küchenparty“ im Restaurant „Zum Vosskotten“
Genussvolle Koch-Kunst in 15 Gängen

Greven -

Acht Köchinnen und Köche, Meister ihres Fachs, mit Urkunde zum Teil erst seit Kurzem, präsentierten am Freitagabend ihr Können in feierlichem Ambiente im Restaurant „Zum Vosskotten“. Es war wieder „Küchenparty“ angesagt.

Sonntag, 17.03.2019, 19:42 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 17:30 Uhr
Die Gäste genossen über das komplette Restaurant verteilt die Küchenkreationen.
Die Gäste genossen über das komplette Restaurant verteilt die Küchenkreationen.

„Mit extra viel Amore! Mit ganz viel Liebe!“ preist Kenny Sobota das Essen an. Gekocht von einem Freund und Kollegen, einem Heidelberger Meister. Acht Köchinnen und Köche, Meister ihres Fachs, mit Urkunde zum Teil erst seit Kurzem, präsentierten ihr Können in feierlichem Ambiente im Restaurant „Zum Vosskotten“.

Die Karten sind schon lange vergriffen, jetzt, wo die „Küchenparty“ nur noch alle zwei Jahre stattfindet. „Wir wecken da natürlich auch Bedürfnisse, wenn wir das nicht mehr jährlich machen“, schmunzelt Küchenchef Helmut Gähr. Die glücklichen 200 Gäste wurden mit einem Aperitif und kleinen Köstlichkeiten empfangen.

„Küchenparty“ – das bedeutet, dass das Essen nicht an den Tisch gebracht wird. Die Gäste müssen (oder dürfen) sich ihr Essen aus der Küche holen. „Alles sieht so gut aus!“, beklagt sich eine Frau. „Ich will alles probieren, aber werde das nicht schaffen. Jetzt muss ich mich entscheiden . . .“

Viele Gäste probierten sich durch mindestens zehn Gänge und stibitzen dann vom Tischnachbarn, was sie nicht selbst auf dem Teller hatten. Die Portionen sind extra klein gehalten, schließlich ist genau das der Gedanke: Jeder soll möglichst viel probieren können.

Was die Köche servieren, ist jedoch mehr als ein einfaches Essen. Eigentlich schon kleine Kunstwerke auf Tellern und Löffeln, in Schalen, Gläsern oder Tassen. Alles sorgfältig angerichtet, perfekt in Szene gesetzt und drapiert. Ein paar Scheiben davon, ein Klecks Sauce dazu und Kräuter oben drüber.

15 Gänge, inklusive „Flying Amouse bouche”, kleinen „Appetitanregern“, Spare Rips vom Smoker, Sushi und schickem Nachtisch. Gespeist, getrunken und genossen wurde im ganzen Restaurant, wo alle Details stimmten: kunstvoll gefaltete Servietten, hübsche Blumen, Kerzenschein und Gute-Laune-Musik.

Einige Gäste kamen zum ersten Mal, manche sind Stammgäste. Bereits zum achten Mal findet das Event statt. Die Karten waren mit 110 Euro nicht gerade günstig, aber die 200 Gäste bekamen auch einiges geboten. „So viel Auswahl gibt es sonst nie und so schön ist es auch selten“, meint ein Pärchen. Das sei eben ein Event, das man sich gönne.

Küchenchef Helmut Gähr ist vom Konzept begeistert. „Es ist ja nicht nur so, dass die Gäste uns zuschauen können. Wir können auch endlich mal die Gäste sehen.“ Viele Gäste nutzten den direkten Kontakt auch gleich aus: „Himmlisch!“ und „Alles so lecker!“ riefen sie dem Team an den Töpfen, Pfannen und Messern zu.

Hinter den leckeren und optisch ansprechenden Kreationen steckt viel Arbeit. „Wir planen seit über einem Jahr“, erzählt Gähr.

Das Team der diesjährigen Küchenparty kennt sich größtenteils von der Koch-Schule in Heidelberg. Die meisten von ihnen haben dort zusammen den Meister gemacht.

Am Ende des Abends bedankt sich Temme bei allen Service-Kräften, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Zu Queens „We are the champions“ läuft das gesamte Team durch begeisterte Gäste.

Küchenparty im „Vosskotten“

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