Steve Fister spielt beim Beatclub Bluesrock vom Feinsten
Harte Riffs und sanfte Stimmen

Greven -

Freitagabend im Beatclub-Keller: Grevens Blues-Rock-Fans kommen voll auf ihre Kosten. US-Musiker Steve Fister bringt den Beatclub-Keller mit rockigen Tönen und tiefgründigen Texten zum Beben.

Sonntag, 24.03.2019, 18:05 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 17:00 Uhr
Steve Fister und seine Bandkollegen präsentierten melodiösen Blues-Rock und erwiesen sich als sehr nahbare Stars.
Steve Fister und seine Bandkollegen präsentierten melodiösen Blues-Rock und erwiesen sich als sehr nahbare Stars. Foto: Paula-Lina Taube

Im Gewölbekeller dominieren harte Riffs und sanfte Stimmen. Vor der Bühne stehen Blues-Rock-Fans, jüngere wie ältere, und klatschen im Takt. Vorgegeben wird dieser von dem Star des Abends, Steve Fister. Zusammen mit Barend Courbois am Bass und Karma Auger am Schlagzeug nimmt Fister sein Publikum an diesem Abend auf eine musikalische Reise mit.

Der Gitarrist und Sänger, der unter anderem schon mit Bon Jovi und Steppenwolf auf Tour war, lockert melodische Titel mit rockigen Passagen auf und zieht sein Publikum mit sich. „Wie wir in Los Angeles sagen: Wir sehen uns auf dem Parkplatz“, sagt Fister. Er spannt einen Rahmen, beginnt mit eher ruhigen Nummern und treibt die Stimmung dann richtig nach oben. Hier geht keiner vorzeitig, dafür wird der US-amerikanische Musiker schon sorgen . . .

Immer wieder animiert er die Grevener, die sich im Beatclub-Keller zusammengefunden haben, zum Mit-Singen und -Summen – neben der lockeren Art des Musikers aus Los Angeles ist das ein weiterer Grund für die sehr gute Stimmung. „Ich spüre Jimmy Hendrix-Vibes“, sagt Fister und ruft, die Arme in die Luft gestreckt: „Jimmy kannst du mich hören?“

Das Motto des Abends: den Finger in der Seele. Fister hat den Finger in der Seele des Blues und wahnsinnig flinke Finger auf den Saiten. Zwischen den tiefgründigen, melancholischen Texten beeindruckt der Blues-Rocker mit langen Gitarrensoli, die seine jahrelange Passion für die Musik verraten. Auch Courbois zeigt, was er aus seiner Bassgitarre herausholen kann und erntet Applaus sowie erstaunte Blicke. Es sind an diesem Abend eindeutig Musiker der Spitzenklasse in Greven.

In der Pause setzt sich Fister auf den Rand der Bühne, spricht mit Fans und gibt Autogramme. Sehr entspannt und nahbar. Aber gleich im Anschluss geht es wieder energiegeladen weiter. „The blues is okay“ schallt durch den Keller und Fister ist von seinem Publikum begeistert: „Ihr seid Wahnsinn“, sagt er immer wieder.

Es lässt darauf hoffen, dass es nicht sein letzter Besuch in Greven war.

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