Sport im Rückspiegel
Das Abstiegsgespenst geht um

Was tut sich im Sport im Tecklenburger Land? Da in einigen Sportarten die Saison in die entscheidende Phase geht, stehen wichtige Entscheidungen an. Und da geht es für einige heimische Teams in verschiedenen Sportarten um den Klassenerhalt.

Dienstag, 26.03.2019, 17:53 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 18:00 Uhr

Sechs Mannschaften spielen in der laufenden Saison in der Fußball-Bezirksliga, so viele wie schon seit Jahren nicht mehr. Ob das im kommenden Jahr auch noch so sein wird, erscheint fraglich. Teuto Riesenbeck hat nach der Niederlage gegen Horstmar am vergangenen Wochenende zehn Punkte Rückstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz. Preußen Lengerich punktete zwar zuletzt, liegt aber immer noch acht Zähler hinter einem sicheren Rang. Aufsteiger Cheruskia Laggenbeck, am Wochenende spielfrei, hat nur noch ein Polster von einem Zähler, Arminia Ibbenbürens Vorsprung beträgt lediglich zwei Punkte. Auch die ISV ist mit einem Fünf-Punkte-Polster noch nicht durch.

Vier Clubs steigen in diesem Jahr aus der Bezirksliga ab, das ist sicher. Im schlechtesten Fall trifft es vier TE-Teams. Ein vermehrter Abstieg von Mannschaften aus dem Fußballkreis Tecklenburg hätte auch Konsequenzen für die Kreisligen A und B. Sollten tatsächlich alle TE-Mannschaften den Klassenerhalt schaffen, gäbe es nur zwei Absteiger aus der Kreisliga A in die Kreisliga B sowie drei Aufsteiger aus der B-Liga (also ein Entscheidungsspiel zwischen den B-Liga-Zweiten). Bei einem Absteiger aus der Bezirksliga wären es drei Absteiger aus der Kreisliga A und drei Aufsteiger aus der Kreisliga B, bei zwei Bezirksliga-Absteigern ebenfalls drei A-Liga-Absteiger und nur noch zwei B-Liga-Aufsteiger. Wenn sogar drei TE-Mannschaften zurück in die A-Liga müssten, dann gäbe es vier A-Liga-Absteiger. Was beim Super-GAU von vier Bezirksliga-Absteigern passiert, ist in der Schwebe. Denkbar, dass fünf A-Ligisten absteigen, möglich ist aber in dem Fall auch eine Aufstockung der A-Liga auf 17 Teams. Grund genug für die Kreisligisten, den heimischen Clubs in der Bezirksliga die Daumen zu drücken.

Stefan Daviter

Das Abstiegsgespenst geistert auch durch die Ligen anderer Sportarten. Bei der ersten Tischtennis-Herren-Mannschaft des TTC Lengerich sind die Würfel bereits gefallen. Der Landesliga-Abstieg ist besiegelt. Spätestens seit dem überzeugenden Sieg am Wochenende in Hesselteich haben sich die Handball-Herren des TSV Ladbergen aller Abstiegssorgen entledigt.

Davon können die Damen nur träumen. Sie nehmen in der Landesliga Rang neun ein, punktgleich mit dem HC Ibbenbüren, der den ersten Abstiegsrang inne hat. Das ist also wohl Zittern bis zum letzten Spieltag angesagt – vier Partien stehen noch aus.

In der Bezirksliga sollte alles klar sein. Die Männer des TV Kattenvenne kämpfen sogar um den Aufstieg, Die HSG Hohne/Lengerich dürfte mittlerweile genügend Punkte gesammelt haben. Eng könnte es für die HSG-Damen werden, die zuletzt aber ansteigende Form erkennen ließen.

Bleiben die Sportfreunde Lotte in der 3. Fußball-Liga, deren Trend zuletzt eher nach unten ging. Hier wird es sicherlich auch bis zum allerletzten Ballwechsel spannend bleiben.

Alfred Stegemann

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