Josefkirche ist nur noch Schutt
Auferstanden aus Ruinen

Greven -

Ein großer Bauschutthaufen, direkt vor Ort zerkleinert. Das ist alles, was von der Josefkirche übrig geblieben ist. Daneben ist das Areal für die künftige neue Kirche mit ihrem angegliederten Pfarrheim bereits planiert.

Donnerstag, 28.03.2019, 09:45 Uhr aktualisiert: 28.03.2019, 10:00 Uhr
Hier soll ein multifunktionales Kirchen- und Gemeindezentrumsgebäude entstehen. Fertigstellung ist im Sommer 2020 geplant.
Hier soll ein multifunktionales Kirchen- und Gemeindezentrumsgebäude entstehen. Fertigstellung ist im Sommer 2020 geplant. Foto: Oliver Hengst

Der noch auf dem Gelände liegende Bauschutt wird für den Neubau als Fundament benötigt. „Wir werden ihn auch für den neuen Wendehammer benötigen, der vor dem Kindergarten gebaut wird“, sagt Michael Hüttermann, Verwaltungsreferent der Kirchengemeinde St. Martinus.

Innerhalb der nächsten beiden Wochen, so Hüttermann, sollen die Ausschreibungsergebnisse für den geplanten Bau vom Architekten ausgewertet werden. Danach kann der Bauauftrag vergeben werden. „Wir haben tatsächlich ein bisschen Probleme“, sagt Hüttermann, „die Firmen sind derzeit gut beschäftigt.“

In der Ausschreibung ist von der Kirchengemeinde – wie das heute immer mehr üblich wird – bereits ein Fertigstellungstermin angegeben: Sommer 2020. „Dafür braucht man allerdings auch die Leute“, meinte bereits im Vorfeld ein Grevener Bauunternehmer. Angesichts des Mitarbeitermangels auf dem Bau könnte es schwierig werden, den ambitionierten Bauplan einzuhalten.

Wenn der multifunktionale Neubau fertiggestellt ist, wird auch das Pfarrheim dem Bagger zum Opfer fallen.

Dann wird sich insgesamt die Frage stellen, wie das Gelände zwischen der neuen Kirche und der Nordwalder Straße bebaut werden soll. Im Vorfeld hatte es von der Kirchengemeinde geheißen, dass dort soziale Einrichtungen Platz fänden.

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