Arbeiten für Wertstoffhof haben begonnen
Die Riesenbaustelle

Greven -

Die Arbeiten für den künftigen Recycling-Hof haben vor einer Woche begonnen. Im Herbst soll er fertig sein.

Freitag, 29.03.2019, 10:04 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 10:30 Uhr
Die drei Silo-Türme der Raiffeisengenossenschaft dominieren die Baustelle am Nien Esch.
Die drei Silo-Türme der Raiffeisengenossenschaft dominieren die Baustelle am Nien Esch. Foto: Peter Beckmann

Die Baustelle ist gigantisch und wird natürlich von den drei riesigen, silbern glänzenden Silotanks beherrscht. Überall Baumaterial, überall Maschinen, Bagger und andere Baumaschinen. Vermutlich blicken nur die Bauarbeiter noch durch. Denn: Diese eine große Baustelle besteht eigentlich aus drei. Raiffeisen, Recyclinghof und – irgendwann später mal – Baubetriebshof der Technischen Betriebe.

Die Bauarbeiten am Raiffeisen-Projekt laufen schon etwas länger, was ja auch nicht zu übersehen ist. Die Arbeiten für den Recycling-Hof haben vor einer Woche begonnen. Und das lässt sich auch auf der Straße „Up‘n Nien Esch“ beobachten, wo ein tiefes Loche entstanden ist. „Das sind die Arbeiten für den Kanalanschluss für den Wertstoffhof“, erklärt Klaus Feldmann von den Technischen Betrieben Greven (TBG).

Auf dem Gelände des künftigen Wertstoffhofes wird gleichzeitig die Fläche für die Container vorbereitet. „An dieser Stelle haben wir einen Höhenversatz, damit künftig die Bürger von oben die Wertstoffcontainer beliefern können und die Entsorger ebenfalls ebenerdig arbeiten können“, erklärt Feldmann. Dafür müsse eine Stahlbeton-Stützwand gebaut werden.

An der Straße, die künftig die Besucher des Recycling-Hofes zur Einfahrt nutzen, wird ebenfalls gearbeitet. „Die bestehende schmale Straße im Schatten der Bundesstraße wird dafür verbreitert.“

Zu tun gib es reichlich. Und wenn alles nach Plan läuft, dürfte der Wertstoffhof „zur Kirmes“ fertig sein, schätzt Feldmann.

Das vordere Dreiviertel der städtischen Fläche bleibt aber von den Arbeiten zunächst unberührt. Dort soll künftig der Baubetriebshof der Technischen Betriebe gebaut werden. Der ist zur Zeit noch an der Saerbecker Straße im Eckbereich zum Hemeweg beheimatet und platzt aus allen Nähten.

Die Planungen werden am kommenden Mittwoch im Betriebsausschuss vorgestellt und diskutiert. Geplant hat ein externes Planungsbüro. „Dieser Vorentwurf berücksichtigt den aktuellen Bedarf und geringe Reserven, soweit sie für eine wachsende Stadt wie Greven obligatorisch sind. Raum-und Funktionsflächen orientieren sich ausschließlich an Zweckmäßigkeit und Mindeststandards“, heißt es in der Vorlage für den Betriebsausschuss. Nach bisherigen Planungen kostet der Neubau des Baubetriebshofes 5,825 Millionen Euro.

Über den „Altstandort“ an der Saerbecker Straße war im Vorfeld auch schon diskutiert worden. Hierfür wurde eine Bebauung mit bezahlbarem Wohnraum angedacht.

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