Rathaussanierungsprojekt gefährdet?
BUND klagt gegen Kollektoren in Emsaue

Greven -

Der BUND hat Klage gegen den „Einbau von technischen Einrichtungen“ in der Emsaue erhoben. Das teilte Bürgermeister Peter Vennemeyer den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch mit.

Donnerstag, 28.03.2019, 20:03 Uhr aktualisiert: 28.03.2019, 21:00 Uhr

Eins hängt mit dem Anderen zusammen: die Neugestaltung der Rathausstraße, die Sanierung des Rathauses, der Kreisverkehr Rathausstraße zur Lindenstraße, die Verlegung von Erdwärmeleitungen, die Versorgung städtischer Gebäude mit regenerativer Energie und natürlich das Wärmekollektorenfeld in der Emsaue. All das könnte sich als geplatzter Traum erweisen. Denn: Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das wahr gemacht, was er angekündigt hat. Der BUND hat Klage gegen den „Einbau von technischen Einrichtungen“ in der Emsaue erhoben. Das teilte Bürgermeister Peter Vennemeyer den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch mit. Und diese Tatsache wirft zahlreiche Fragen auf. Sind mögliche EU-Zuschüsse gefährdet? Immerhin ist bei Gesamtkosten von etwa 17 Millionen Euro eine Förderung von rund 14 Millionen Euro eingeplant. Klar ist: Alternative Flächen für ein Wärmekollektorenfeld gibt es nicht. „Wir werden uns jetzt mit der Bezirksregierung zusammensetzen und die möglichen Auswirkungen der Klage abklären“, sagte Vennemeyer.

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