Koordinatenfahrt der Hilfsorganisationen
Kennen lernen und Spaß haben

Greven -

Was vor zehn Jahren aus dem Wunsch entstanden ist, die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen in Greven zu verbessern, hat ungeahnte Früchte getragen.

Mittwoch, 03.04.2019, 19:00 Uhr
Elf Mannschaften aus fünf Organisationen nahmen an der großen Orientierungsfahrt teil.
Elf Mannschaften aus fünf Organisationen nahmen an der großen Orientierungsfahrt teil. Foto: THW

Anfänglich waren es grade mal zwei Organisationen, die eine gemeinsame Koordinatenfahrt planten und ihre Helferinnen und Helfer nach Koordinaten Stationen und Punkte im Umkreis von Greven haben suchen lassen. Am vergangenen Samstag waren es elf Mannschaften aus fünf Organisationen.

Am Start waren Teams vom Malteserhilfsdienst aus Greven und Lengerich, die Freiwillige Feuerwehr Nordwalde, das DRK aus Greven und Nordwalde, das THW Greven sowie das DLRG aus Greven mit einigen Teilnehmern aus Porta Westfalica und der Löschzug Reckenfeld. Es mussten zwölf verschiedene Koordinaten gefunden werden, an allen Stationen galt es Aufgaben zu lösen, mal waren es mehr Denksportaufgaben, mal wurde die körperliche Belastbarkeit auf die Probe gestellt. Was in diesem Jahr anders war, war die Kooperation mit dem Technikteam von www.Hiorg-status.de, sie haben ein System entwickelt, was dazu dienen soll, Einsatzzeiten zu verringern und Einsatzeinheiten effektiver zu koordinieren.

„Es ist großartig, wie das Ganze gewachsen ist“, so Uwe Grabski von der Feuerwehr Nordwalde und Mitglied des Orgateams. Jessika Tackenberg vom DRK Greven fügt hinzu: „Es macht einfach Spaß, gemeinsam einen solchen Tag zu verbringen. Von Konkurrenzkampf keine Spur. Mit der Koordinatenfahrt haben wir eine Möglichkeit gefunden, sich in einer angenehmen Art und Weise untereinander kennenzulernen und auch mal einen Blick in andere Organisationen zu werfen“, so Tanja Boldt vom THW Greven.

Es helfe ungemein, grade bei Großschadenslagen Mitglieder der verschiedenen Organisation schon mal gesehen zu haben und zu wissen, mit wem man es da zu tun hat. „Genau das war es, was wir damit bezwecken wollten, die Verbesserung der Zusammenarbeit untereinander.“

Was aber nicht hieß, dass die Teams nicht mit Ehrgeiz an die Sache rangegangen sind. Am Ende konnte sich eins der zwei Teams vom DLRG Greven behaupten und gewann die zehnte Koordinatenfahrt.

Beim abschließenden gemütlichen Teil in der Unterkunft des THW Greven ging dann noch „der Hut“ herum. „Wir haben vom Orgateam beschlossen, in diesem Jahr den Menschen etwas Gutes zu tun, die einen schweren Weg vor sich haben, und darum spenden wir den Erlös aus dem Hut dem Hospiz Haus Hannah“, so Andreas Feldmann (DLRG Greven) vom Orgateam.

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