Nephrologisches Zentrum Emsdetten führt Dialyse in Greven als Zweigpraxis weiter
Neustart bedeutet Kontinuität

Greven/Emsdetten -

Das Nephrologische Zentrum Emsdetten hat im vergangenen Herbst die Dialyseeinrichtung an der Grevener Von-Kleist-Straße übernommen. Nach umfangreicher Sanierung wurde die Grevener Zweigpraxis des Nephrologische Zentrums nun mit einer Feierstunde offiziell eröffnet.

Samstag, 06.04.2019, 15:02 Uhr aktualisiert: 06.04.2019, 15:20 Uhr
Freuten sich bei der offiziellen Wieder- und Neueröffnung der Dialyse als Zweigpraxis des Nephrologischen Zentrums Emsdetten (v.l.): Dr. Franz Diekämper, Dr. Gerd Spellmeyer, Dr. Lars Figiel, Dr. Sverre Knutsen, Dr. Christoph Korte, Dr. Frank Tillmann, Dr. Peter Kruse, Dr. Wiebke Lürmann und Dr. Christiane Späth.
Freuten sich bei der offiziellen Wieder- und Neueröffnung der Dialyse als Zweigpraxis des Nephrologischen Zentrums Emsdetten (v.l.): Dr. Franz Diekämper, Dr. Gerd Spellmeyer, Dr. Lars Figiel, Dr. Sverre Knutsen, Dr. Christoph Korte, Dr. Frank Tillmann, Dr. Peter Kruse, Dr. Wiebke Lürmann und Dr. Christiane Späth. Foto: Meyer

Nachdem das gemeinnützige KfH, die das Grevener Dialysezentrum 1973 gegründet hatte, die Schließung des Standortes an der Kleist-Straße beschlossen hatte, drohte für Grevener Dialyse-Patienten die wohnortnahe Versorgung wegzubrechen. In der Nephrologie ein wichtiger Faktor, denn chronisch Nierenkranke müssen in der Regel drei- bis viermal in der Woche für je vier bis sechs Stunden zur „Blutwäsche“.

Das Nephrologische Zentrum in Emsdetten – Keimzelle der 1975 gegründeten Dialysegemeinschaft Dr. med. Christoph Korte und Kollegen GbR, einem Verbund mit 15 niedergelassenen Nephrologen, das neun Dialysezentren im Münsterland betreibt – übernahm den Standort als Zweigpraxis und erneuerte ihn in den vergangenen vier Monaten von Grund auf.

So sorgen die Emsdettener Nierenspezialisten Dr. Christoph Korte, Dr. Frank Tillmann, Dr. Lars Figiel und Dr. Sverre Knutsen mit dem kompletten Spektrum der nephrologischen Versorgung zum einen für eine nahtlose und kontinuierliche Betreuung der Dialysepatienten in Greven. „Auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem KfH“, freut sich Christoph Korte, geschäftsführender Gesellschafter der Dialysegemeinschaft, über die gute Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Dialysebetreiber.

Zum anderen konnte durch die Fortführung der Dialyse und der nephrologischen Praxis durch das Emsdettener Zentrum auch das unveränderte Leistungsspektrum der internistischen Praxisgemeinschaft Greven für die Patienten gesichert werden. Die wird zwar in dem Ärztezentrum an der Von-Kleist-Straße unabhängig von der benachbarten nephrologischen Praxis betrieben. Das Team um Dr. Vassiliki Niehaus, Dr. Marie-Therese Schäfermeyer, Dr. Gerd Spellmeyer und Dr. Ina Thünemann arbeitet mit internistischen Schwerpunkten – unter anderem Diabetologie und Kardiologie – aber eng mit der Dialyseeinrichtung zusammen. Die Praxisgemeinschaft ist zudem eine etablierte Hausarztpraxis.

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