Konzert der Band „4Souls“ im Beatclub-Keller
Mit Leidenschaft und viel Humor

Greven -

Mit vollem Einsatz, viel Leidenschaft und einer ordentlichen Portion Humor füllte die Band „4Souls“ am Freitagabend den Beatclubkeller mit ihrer ganzen Magie.

Sonntag, 07.04.2019, 14:22 Uhr
Mit viel Gefühl sang und spielte die Band „4Souls“ im Beatclub-Keller vor einem begeisterten Publikum.
Mit viel Gefühl sang und spielte die Band „4Souls“ im Beatclub-Keller vor einem begeisterten Publikum. Foto: pin

Einmal sind „Wulli“ Wullschläger und Sonja Tonn in Berlin aufgetreten. In einem großen Blues-Club, die Bands vor ihnen mit großer Besetzung, der Sound-Mann habe auch erst nicht gemacht, was sie verlangten. Sie hätten richtig Schiss gehabt, auf die Bühne zu gehen. „Aber dann haben wir einfach losgelegt. Und als Sonja dann eingesetzt hat, da war das wirklich magisch!“

Nach diesen Worten legt Wullschläger los, irgendwann am Abend, viele Songs sind gespielt, das Publikum schon lange begeistert. Als Sängerin Sonja Tonn einsetzt, erleben die Besucher im Beatclub-Keller die gleiche Magie, wie einst die Berliner. „When a man loves a woman.“ Laut, kräftig, klar und ein bisschen heiser erfüllt ihre Stimme den Keller. Das Publikum tobt. Sie johlen und klatschen, bis sogar die sonst so coole Sängerin gerührt kommentiert: „Ach, ihr seid doch verrückt!“

Nur einer von vielen großen Momenten, mit denen die Combo die Gäste verzückt. „Sie sind schon zum zweiten Mal hier, beim ersten Mal auf eine Empfehlung hin“, sagt Albert Sahle. „Wie der Westfale so schön sagt: Wofür sie immer schwärmte, ist das Aufgewärmte . . .“

Und sie schwärmen wirklich alle, aber aufgewärmt klingt das Ganze nicht. Mit vollem Einsatz, viel Leidenschaft und einer ordentlichen Portion Humor füllte die Band den Freitagabend.

Auf ihre ganz eigene Art und Weise interpretierte die Band viele Klassiker. „Wir würden auch ohne Publikum spielen“, meint „Wulli“ Wullschläger. Musik machen, das „macht einfach Spaß!“ Sängerin Sonja Tonn jedoch schiebt sofort hinterher, dass es „mit Publikum natürlich noch viel mehr Spaß macht!“

Es wurde geklatscht, gepfiffen und geschunkelt. Zum Glück fingt das Publikum nicht an zu grölen, denn da wäre für Jürgen Hoffmann Schluss gewesen. „Als wir ihn dazu geholt haben, mussten wir ihm versprechen, nicht in Irish Pubs aufzutreten, wo die Leute immer mitgrölen“, schmunzelt Christian Poellmann, der sich sozusagen in die Band „einsang“.

Neben den zahlreichen Erinnerungen der Musiker sorgte vor allem die Imitation von Udo Lindenberg durch Wullschläger für viel Spaß. Ausreichend nuschelnd, gebeugt und Gesicht verziehend sang er das Lied vom Vampir, der ausgerechnet auf einen Mann trifft, dessen Blutgruppe er nicht verträgt: „0-Rhesus-Negativ“.

Beatles, Eric Burdon, Eric Clapton, America – an dem vielseitigen Repertoire fanden die Fans Gefallen. Zu „Baby, you can drive my car“ wurde geschunkelt, bei „Birds on the beach” brach Vogelgezwitscher (!) aus, „Eight Days a week“ sorgte für verliebte Blicke und spätestens bei „Can’t buy me love“ stand keiner mehr still.

Zwischendurch sorgte die Band auch mit eigenen Songs für tolle Momente. Sie sangen über die Liebe, mal auf Englisch, mal auf Deutsch, immer mit viel Gefühl.

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