Anna Ortmeier tanzt seit ihrem fünften Lebensjahr
„Man ist nicht so anonym“

Reckenfeld -

Anna Ortmeier ist in Reckenfeld aufgewachsen. Ihr großes Hobby ist das Tanzen in der Tanzgarde der Re-Ka-Ge. Sie ist schon seit ihrem fünften Lebensjahr in einer der vier Tanzgruppen.

Samstag, 04.05.2019, 10:56 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 16:08 Uhr
Anna Ortmeier ist schon seit ihrem fünften Lebensjahr in der Tanzgarde aktiv.
Anna Ortmeier ist schon seit ihrem fünften Lebensjahr in der Tanzgarde aktiv. Foto: Rosi Bechtel

„Mit dem Tanzen trete ich in Mamas Fußstapfen“, lacht Anna Ortmeier. „Auch die hat schon sehr früh, fast im gleichen Alter dortbegonnen und sie ist heute noch bei den „Trienen vom Walgenbach“ dabei“. Schwester Jule steht mit Ihr gemeinsam auf der Bühne und nicht nur das, die trainiert auch das Solomariechen Annika.

Anna Ortmeier ist, wie man heute so sagt, eine „Partymaus“, sie liebt es zu feiern. Früher spielte sie auch im Reckenfelder Blasorchester Querflöte. Doch der Schichtdienst und Proben zusammen zu bringen, ist schwierig. „Das ist in der Tanzgarde einfacher machbar“.

Denn seit sie in der Ausbildung zur Hotelfachfrau in Münster arbeitet, ist die Freizeit recht eingeschränkt. Sie findet den Umgang mit den Menschen und die Abwechslung interessant. Sie durchläuft viele Stationen wie Service, Etagendienst, Büro aber „die meiste Zeit arbeite ich im Service“. Sie gibt zu, dass der Umgang mit Menschen nicht immer einfach ist. „Hier kommen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen und man muss sich auf die unterschiedlichsten Stimmungen einstellen, darf nichts persönlich nehmen.“ Sie liebt die großen Veranstaltungen die im Hotel stattfinden und die Hochzeiten bringen viel Abwechslung. „Kein Tag ist hier gleich.“

Nach der Arbeit erholt sich Anna gerne in ihrer kleinen gemütlichen Wohnung oder bei Spaziergängen. „Hier ist man ja schnell im Grünen wenn man loszieht“.

Und noch etwas muss Anna schnell noch einige Tage nach dem Gespräch loswerden: „Die Reckenfelder sind einfach super hilfsbereit. Mit meiner Schiene am Fuß bin ich ja doch gehandicapt. Als ich etwas ins Auto ein– oder auch auspacken wollte, wurde sofort Hilfe angeboten. Das sind eben die Reckenfelder, man ist nicht so anonym“, freut sie sich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6584438?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker