Ackerbau mit Satellitenhilfe
Autonomes Fahren ist für Landwirte längst normal

Greven -

Wer kann schon bei der Arbeit Däumchen drehen? Andreas Windau-Eilers (44). Er sitzt im Cockpit einer John Deere 6215R-Zugmaschine mit 215 Pferdestärken. Der Computer kennt den Weg und das Steuer bewegt sich von alleine. Mit dem Nebenerwerbslandwirt und Landmaschinenmechaniker sprach unser Redaktionsmitglied Günter Benning auf einem Maisfeld am Flothdamm.
Dienstag, 07.05.2019, 11:54 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 07.05.2019, 11:54 Uhr
Die Maiskörner werden exakt gelegt, fünf Zentimeter daneben wird der Dünger gestreut. Und da, wo es sich nicht lohnt, wird auch weniger Saatgut aufgebracht.
Die Maiskörner werden exakt gelegt, fünf Zentimeter daneben wird der Dünger gestreut. Und da, wo es sich nicht lohnt, wird auch weniger Saatgut aufgebracht. Foto: Günter Benning
Bequem, was Autos noch längst nicht können, geht auf dem Acker: Autonomes Fahren. Wie läuft das? Windau-Eilers: Wir fahren hier mit einer Applikationskarte. Das heißt, wir messen per Satellit, wo gute Böden sind und wo nicht so ertragsreiche Böden sind. Und auf die nicht so ertragreichen Flächen legt die Maschine automatisch weniger Körner.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6593665?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker