Austausch zwischen Jugendlichen und Jugendpolitikern im Kesselhaus
Jugendliche wollen sich einmischen

greven -

Mit Plakaten, Aufstellern und Stehtischen mit Flyern sind die Jugendlichen ausgestattet: Kurz vor der Neueröffnung des Kesselhauscafés, das jetzt im neuen Glanz erstrahlt, nutzen sie die ruhige Stunde für einen regen Austausch zwischen Jugendlichen und Jugendpolitikern.

Dienstag, 21.05.2019, 06:33 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 06:50 Uhr
„Flash die Politik mit deiner Idee“ stellt sich vor, Monika Erben von der SPD ist begeistert
„Flash die Politik mit deiner Idee“ stellt sich vor, Monika Erben von der SPD ist begeistert Foto: Hannah Schrand

Vertreter des Gastroteams des Kesselhauses, des Projekts „Flash die Politik mit deiner Idee“ und „PlanLos“ sind mit dabei. Die Jugendlichen stellen sich den Politikern vor, erzählen vor ihren Vorhaben in den Organisationen und beantworten die zahlreichen Fragen, mit denen sich ihre Zuhörer an sie wenden.

Im selben Zuge wird das neue Projekt der Karderie, der Musikschule, der Lebenshilfe und des Kesselhauses, Kulturangebote für Kinder und Jugendliche unter einem Dach anzubieten, vorgestellt.

Das mit neuem Mobiliar, zeitgemäßer Veranstaltungstechnik, neuem Bodenbelag und frischer Wandfarbe sanierte Jugendcafé des Kesselhauses wurde vergangenen Freitag im Rahmen einer Feierstunde wiedereröffnet. Das zweistöckige Café wird als Veranstaltungsraum für Partys, Konzerte, Workshops und Planungstreffen genutzt – auch für „Flash die Politik“ und „PlanLos“.

Das Beteiligungsformat „Flash die Politik mit deiner Idee“ stellt sich in diesem Zuge am Freitagnachmittag offiziell Grevenern Politikern vor. Die parteiunabhängige Jugendorganisation will die Interessen Grevener Kinder und Jugendliche vertreten. „Wir erhoffen uns von diesem Austausch, mehr über die Organisationen anderer Jugendbeteiligungen zu erfahren“, so Vertreter Ole Müther. Als nächsten Schritt planen sie außerdem, eine erste Satzung zu schreiben. Auch dabei wünschen sie sich Hilfe der anwesenden Politikern.

Als weitere Jugendorganisation mit Standbein im Kesselhaus ist „PlanLos“ vertreten. Die Gruppe will sich für andere Jugendliche einsetzen, die eine Idee haben, und diese mit Hilfe der Abenteuerkiste planen und umsetzen. So zum Beispiel konnten sie einen eigenen Wagen für den Karnevalsumzug diesen Jahres gestalten und bauen. Aber auch kleinere Ideen wie Flohmärkte, Partys, Konzerte oder Theater will das Team verwirklichen. Ihr nächstes großes Projekt wird ein Spendenlauf im kommenden Jahr.

Neben den Jugendgruppen stellt sich auch das Gastroteam des Kesselhauscafés vor. „Wir arbeiten für Privatpartys, Konzerte und auch bei der Fußball Weltmeisterschaft hatte das Café geöffnet“, erzählt Max Berghaus, Mitarbeiter des Cafés.

An einem Diskussionstisch sind außerdem Vertreter der Karderie, der Musikschule, der Lebenshilfe und des Kesselhaus eingeladen. Die vier Vereine sind sich einig: Für das gemeinsame Beisammenleben brauchen sie zukünftig ein übergeordnetes Organisationssystem, das beispielsweise einen Belegungsplan der Räume ausarbeitet.

Und trotzdem meint die Vertreterin der Karderie, Claudia Termöllen-Gausling: „Wir erreichen viele Leute und können alle konstruktiv mit Problemen umgehen. Die Zusammenarbeit ist großartig.“

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