Anbau an der Erich-Kästner-Grundschule
Mensa und Musikraum – aber keine Bühne

Reckenfeld -

Der Weg für einen Anbau an der Erich-Kästner-Grundschule ist frei. Der Schulausschuss segnete die leicht modifizierten Pläne am Mittwoch einstimmig ab.

Freitag, 24.05.2019, 09:45 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 09:50 Uhr
Hier entsteht der Neubau. Wann genau – das ist noch offen. Ein Zeitplan wird derzeit ausgearbeitet.
Hier entsteht der Neubau. Wann genau – das ist noch offen. Ein Zeitplan wird derzeit ausgearbeitet. Foto: Oliver Hengst

Die Grundschule soll um einen Neubau erweitert werden, der Platz für eine neue Mensa und Klassenräume bietet. Die Grundlage bildet der Entwurf des Büros „Twoo Architekten“ aus Köln. Diese wurden inzwischen etwas verfeinert und abgeändert. Die äußere Struktur bliebt nahezu unverändert. Zu den Änderungen, die mit der Schule abgestimmt sind, zählt ein breiterer Zugang, ein zusätzlicher Besprechungsraum, eine Vergrößerung der Klassenräume (insbesondere der OGS-Räume) sowie zusätzliche Fenster in der Mensa.

Das geplante Gebäude wird zum Schulhof zweigeschossig und zum Wald eingeschossig ausgeschossig. Im Erdgeschoss sollen die Mensa mit Nebenräumen sowie ein Musikraum und ein Lagerraum für Musikinstrumente ihren Platz finden. So ist die Nutzung des Erdgeschosses möglich, ohne dass das komplette Gebäude geöffnet werden müsste.

Als externer Nutzer kommt insbesondere das Reckenfelder Blasorchester (RBO) in Frage, das bislang Räume im Altbau der früheren Hauptschule in der Ortsmitte für Proben genutzt hat, die bald jedoch nicht mehr zur Verfügung stehen. Künftig sollen dem RBO der Musikraum, aber auch die Mensa als Probenraum zur Verfügung stehen. Eine Perspektive, mit der das RBO offenbar gut leben kann. Die Musiker seien mit dieser Lösung einverstanden, berichtete die Verwaltung in der Ausschusssitzung von einvernehmlichen Gesprächen.

Da die Mensa auch als Konzertstätte in Frage kommt, regte Ernst Reiling (Reckenfeld direkt) an, eine Bühne nebst Bühnentechnik vorzusehen. Dem erteilte die Verwaltung eine Absage. Bei nur 220 Quadratmeter Nutzfläche seien mobile Lösungen anzustreben.

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