Freilichtbühne in Reckenfeld
Musical „La Cage aux Folles“: Die Techniker haben alle Hände voll zu tun

Reckenfeld -

Das Musical „La Cage aux Folles“, das in diesem Jahr auf der Freilichtbühne in Reckenfeld gespielt wird, ist in einigen Bereichen recht aufwendig.

Montag, 03.06.2019, 12:06 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 12:10 Uhr
Die Techniker haben alle Hände voll zu tun, ehe es bei der Premiere von „Ein Käfig voller Narren“ so richtig fetzig über die Bühne gehen kann.
Die Techniker haben alle Hände voll zu tun, ehe es bei der Premiere von „Ein Käfig voller Narren“ so richtig fetzig über die Bühne gehen kann. Foto: Rosemarie Bechtel

Die Schauspieler müssen zum Teil, je nach Rolle, drei bis vier Stunden vor Aufführungsbeginn an der Bühne sein. Die Maske nimmt viel Zeit in Anspruch, auch wenn sich einige Schauspieler schon einmal die Grundmaske selbst auftragen oder sich bei „einfacher“ Maske untereinander schminken. Trotzdem hat das Maskenteam so einiges zu tun. Auch die vielen Perücken immer stylistisch perfekt zu haben, nimmt Zeit in Anspruch. Zeit, die vor jeder Vorstellung aufgebracht werden muss.

Auch die Bühnentechnik ist herausgefordert. „Dieses Stück ist für uns technisch am Aufwendigsten“, so Norbert Wübben.

Stufen der Showtreppe einzeln beleuchtet

Bereits nach dem Ende der letzten Spielzeit wurde eine Liste erstellt, was alles neu oder auch gebraucht angeschafft oder saniert werden muss.

„Wir haben die Elektrik im Technikturm und die Stromverteiler auf den aktuellen Stand gebracht. Für die Beleuchtung haben wir einiges aus dem Bestand nehmen können, mussten aber neues und gebrauchtes Beleuchtungsmaterial anschaffen, so dass wir einen guten Mix aus gebrauchter und neuer Technik haben“, so der Leiter der Technik.

Besonders freut er sich über die neuen Akku-LED-Lampen, die überall flexibel eingesetzt werden können.

Auch die Aufhängung unter dem Bühnendach wurde erneuert.

Für „Ein Käfig voller Narren“ müssen die Stufen der Showtreppe einzeln beleuchtet werden Für den Rückprojektor, mit denen die weißen Rückwände von hinten beleuchtet werden, wurden spezielle Scheinwerfer getestet.

Zehn bis elf Techniker im Einsatz

„So kann man im Sommer, wenn es zu Beginn der Vorstellung noch nicht so dunkel ist, trotzdem das, was auf diese weißen Wände projiziert wird, erkennen“, erklärt Norbert Wübben.

„Ja, die Technik vor allem für die Tontechnik ist sehr aufwendig. Deshalb werden wir das Pult in diesem Sommer auch nicht aus dem Turm heraus bedienen, sondern wir stehen davor. So können die Tontechniker alles besser hören“, sagt der Experte.

Der Teamchef freut sich, dass er in seinem Bereich Zuwachs bekommen hat. Zehn bis elf Techniker sind im Einsatz. „Und erfahrungsgemäß ist es in der letzten Woche vor jeder Premiere immer besonders zeitintensiv“. Trotzdem, der Einsatz an der Bühne macht Spaß. So soll es bei einem Hobby ja auch sein.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6659792?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker