Erster Workshop zum Grünkonzept für Greven
Damit es grün wird in der Stadt

Greven -

Es geht um mehr Lebensqualität, um mehr Lebensraum für Tiere, um Klimaregulation. All dies sind gute Gründe dafür, ein Grünkonzept für die Stadt zu entwickeln. Das verdeutlichte Bürgermeister Peter Vennemeyer bei seiner Eröffnungsrede für den ersten Workshop zum Thema am Montagabend im Ballenlager.

Mittwoch, 03.07.2019, 11:43 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 11:50 Uhr
In mehreren Gruppen wurden Ideen entwickelt und diskutiert.
In mehreren Gruppen wurden Ideen entwickelt und diskutiert. Foto: Peter Beckmann

Ein Workshop, an dem sich auch und vor allem die Bürger beteiligen sollten. Die Anmeldezahlen waren eher enttäuschend, sagte Angela Makowka vom Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt am Montag. Doch die Zahl der tatsächlich Teilnehmenden war dann mit rund 40 recht gut.

Betreut wird das Projekt vom Stadtplanungsbüro RHA aus Aachen und den Landschaftsarchitekten der Firma Greenbox. „Wir wollen dieses Projekt sehr systematisch angehen“, verdeutlichte Holger Hoffschröer, Geschäftsführer der RHA.

Zu Beginn stellte er die Ergebnisse der Erhebung in Greven vor. Demnach liegt der Anteil der Grün- und Freiflächen an der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Gebiet links der Ems bei rund zehn Prozent, rechts der Ems bei 16 Prozent. Links der Ems kommen auf jeden Einwohner 25 Quadratmeter Grün- und Freiflächen, rechts der Ems sind es sogar 35 Quadratmeter. „Das sind eigentlich ganz gute Werte“, interpretierte Hoffschröer die Daten.

Klar sei aber auch, dass es innerstädtisch kaum große zusammenhängende Grünstrukturen gebe. Das wurde auch bei der ersten Auswertung der Online-Umfrage beim anschließenden Workshop deutlich. Denn die mit Abstand meiste Nennung auf die Frage, welche Grünflächen in Greven fehlen, wurde das Stichwort Park genannt. „Da können wir auf Emsdetten nur neidisch sein“, sagte ein Teilnehmer.

Ergebnisse der Bürger-Umfrage und die Ergebnisse des Workshops werden nun von der RHA und Greenbox ausgewertet und in Empfehlungen umgesetzt. Die wiederum sollen in einem zweiten Workshop besprochen werden. Endergebnisse stehen vermutlich ab Februar des kommenden Jahres zur Verfügung.

Zum Thema

Ein weiterer erster Workshop, bei dem es nur um Reckenfeld geht, findet morgen ab 18 Uhr im Deutschen Haus statt

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