Heimatverein und Stadt für bessere Orientierung
Auf der sicheren Bank

Greven -

Die Stadt und der Heimatverein wollen die Park- und Ruhebänke in den Außenbereichen Grevens als Orientierungspunkte kennzeichnen, damit Retter in Notfällen schneller vor Ort sind.

Donnerstag, 04.07.2019, 06:26 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 06:50 Uhr
Wolfgang Mohring (2.v.l.) fährt derzeit alle 200 Ruhebänken im Umkreis von Greven ab.
Wolfgang Mohring (2.v.l.) fährt derzeit alle 200 Ruhebänken im Umkreis von Greven ab. Foto: Stadt Greven

Wolfgang Mohring, Heimatvereinsmitglied und begeisterter Radfahrer, ist deshalb im Moment viel auf zwei Rädern unterwegs, um per Handy und GPS die genauen Standorte von rund 200 Ruhebänken zu erfassen. Insgesamt muss Mohring dafür 400 Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen.

Sind alle Standorte aufgenommen, werden die Bänke nummeriert. Zweck des so erstellten „Ruhebänke-Katasters“ ist, dass Menschen, die unterwegs in Not geraten und Hilfe brauchen, nur die Nummer der nächsten Ruhebank angeben müssen, um vom Rettungsdienst schneller gefunden zu werden. Michael Koordt, Chef der Grevener Feuer- und Rettungswache, begrüßt das Projekt sehr: „Die Einsatzkräfte können verletzte oder hilflose Personen auch dort zielgenauer orten, wo es nicht an jeder Ecke Wege- und Straßenschilder gibt.“

Stephanie Paals, Leiterin des Fachdienstes Bürgerdienste, freut sich, dass der Heimatverein der Stadt bei der Erstellung des Katasters so engagiert hilft: „Das könnten wir mit unseren Leuten gar nicht stemmen, es ist einfach toll.“ Den Anstoß für das Projekt hatte ein Antrag der SPD-Fraktion gegeben. Sind die Standortkoordinaten der Bänke erfasst, werden die Daten vom städtischen Geodatenmanagement in die digitalen Stadtkarten eingepflegt.

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