Josefgrundschüler im Grevener Westen unterwegs
Kleinigkeiten für das Klima

Greven -

Auch mit Kleinigkeiten lässt sich das Klima verbessern. Das übten jetzt die Kinder der Josefgrundschule gemeinsam mit ihren kleinen Teamkollegen aus den Kindergärten St. Raphael, St. Josef und dem Kinderland im Grevener Westen bei der kreisweiten Aktion „Grüne Meile“.

Donnerstag, 04.07.2019, 17:01 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 17:30 Uhr
Junge Klimaschützer haben ihre Umwelt mit ihren Aktionen verbessert.
Junge Klimaschützer haben ihre Umwelt mit ihren Aktionen verbessert. Foto: Stadt Greven

Eine Woche lang möglichst kein Auto benutzen und stattdessen auf Fahrrad, Bus und Roller setzen: so haben es Kinder und Eltern der Josefgrundschule gemacht, zusammen mit den jüngeren Partnern in den Kitas – über 4000 „Grüne Meilen“ sind so zusammengekommen: eingesparte Auto-Kilometer, die das Klima nachhaltig schonen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Für dieses Engagement gab es jetzt auch große Anerkennung von offizieller Seite. Bürgermeister Peter Vennemeyer, Klimamanager Olaf Pochert von der Stadt Greven und die Projektkoordinatorin des BNE-Regionalzentrums des Kreises Steinfurt, Dagmar Fischer-Moeltgen, waren bei den Umweltakteuren zu Besuch. Im Gepäck: viel Lob und Geschenke.

Die drei Gäste nahmen sich reichlich Zeit, um mit den Kindern über den Umweltschutz zu sprechen. Und freuten sich spürbar über das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die zusammen mit ihren Lehrerinnen Viktoria Goßling und Elisabeth Knur nicht nur Grüne Meilen gesammelt, sondern auch Stromfresser aufgespürt und Tipps für eine plastikarme Umwelt erarbeitet haben.

„Beim Einkaufen achten wir jetzt auch darauf, dass wir so wenig Plastik wie möglich benutzen und Obst und Gemüse kaufen, das nicht aus weit entfernten Ländern hierhin gebracht werden muss“, erzählte eine der jungen Umweltdetektivinnen der St. Josefschule. Seit drei Jahren wird dort in der „Umweltdetektive-AG“ geforscht.

Die Teilnahme an der „Grünen Meilen Aktion“ war für die AG-Kinder fast schon selbstverständlich. „Wir müssen doch was tun“, so die einhellige Meinung.

Die Kinder hatten nach Aktionen gesucht, die zum globalen Umweltschutz beitragen können. Dabei waren sie auf das Projekt „Grüne Meile“ gestoßen, das seit mehr als 15 Jahren jährlich als Kampagne des Klimabündnisses durchgeführt wird.

Nicht nur ihre Mitschülerinnen und Mitschüler begeisterten die Umweltdetektive für die Aktion, auch die Vorschulkinder dreier Kitas ließen sich gern mit ins Boot holen. „Nur zusammen können wir eine ganze Menge zum Klimaschutz beitragen“, so das Credo der Umweltdetektive.

Mit Spaß am Erforschen und Entdecken haben sich die jungen Klimaschützer intensiv um die Themen Nachhaltigkeit, Klima, Verkehr, Regionalität und Energiesparen gekümmert. Bei Kindern wie Eltern hat sich durch die Aktion das Bewusstsein für eine umwelt- und klimaschonendere Mobilität und Lebensweise verbessert. Alle Beteiligten sind sich einig, das Projekt über das Jahr 2019 hinaus weiter zu führen.

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