Schnuppergolfen beim GC Aldruper Heide
Dependancen des Paradieses

Greven -

Das Besondere der Sportart Golf erklären? Die Faszination begreifen? Die Leidenschaft erfassen, die weltweit Armeen von Polo-Shirt-Trägern in fragwürdig gemusterten Hosen auf penibelst gepflegte Rasenflächen treibt? Nicht möglich. Nicht für diejenigen, die das Spiel mit der kleinen Kunststoffkugel als elitäres Hobby derjenigen abtun, die spielen, um gesehen zu werden. Golf als gelebtes Vorurteil? Ganz falsch. Golf ist geil – zumindest in Aldrup.

Samstag, 06.07.2019, 06:00 Uhr
Gar nicht so einfach: Alle Phasen einen Abschlags. Rechts der Autor, der Maß nimmt.
Gar nicht so einfach: Alle Phasen einen Abschlags. Rechts der Autor, der Maß nimmt. Foto: Günter Benning

Dieses warme Gefühl tiefer Zufriedenheit, wenn der Schläger mit einem satten „Pock“ im idealen Winkel trifft, der kleine Weiße abhebt und Fahrt aufnimmt. Ein Stückchen Glück in Form einer perfekten Flugkurve. Alltag „Aus“ – Konzentration „An“. Mehr fordert diese Sportart eigentlich nicht – und mit weniger gibt sie sich nicht zufrieden.

Ein Redaktionsbesuch auf dem Golfplatz

1/41
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Die Redaktion der WN Greven besucht den Golfplatz für eine kleine Anfängerrunde.

    Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning
  • Foto: Günter Benning

„Golf ist der schwierigste Sport der Welt. Körperliche Fitness, koordinative Fähigkeiten, das Erfassen der Situation und der äußeren Bedingungen. Dazu die Anforderungen in geistiger Hinsicht, etwa mit Stress umzugehen. Die Sportart umfasst eigentlich alle Erfordernisse, die man sich vorstellen kann.“ Ein Einstieg wie ein Statement. Steffen Zunker, seit fünf Jahren als Golflehrer beim GC Aldruper Heide tätig, trägt ein breites Grinsen im Gesicht. Der gebürtige Berliner, in Sachen Golf weit gereist, ist so etwas wie ein wandelndes Lexikon und verweist beispielsweise auf die Anfänge der Sportart in Schottland, „als sich die Schafe an der Küste zum Schutz vor den Unbilden des Wetters Löcher in den Dünen gruben. Das sind die heutigen Sandbunker.“ Der Mann lebt Golf, erzählt, strahlt, als wären Eisen, Putter, Wedges, Wasserlöcher, die schönsten Golf-Resorts auf allen Teilen der Erdballs kleine Dependancen des Paradieses. Und alle wären eingeladen, sie doch bitteschön ausgiebig zu genießen.

Was Menschenfänger Zunker nur noch besser kann, als junge wie alte Sportler für seine Leidenschaft zu erwärmen, ist, sie begreiflich zum machen. „Wenn ihr den Schläger haltet, dann muss das sein wie bei einem lockeren, etwas labberigem Handschlag. Und die Ausholbewegung ähnelt einem Elefanten, der seinen Rüssel schwenkt. Immer locker bleiben, nicht verkrampfen“, lächelt Zunker beispielsweise. Und tatsächlich: nach einigen Versuchen gelingt ein erster passabler Abschlag – vielleicht nicht perfekt, aber mit Potenzial.

Zwischendurch allgemeine Erklärungen zur Geschichte der Sportart, dem Regelwerk, der großen Welt des Profi-Golfs und der etwas kleineren beim GC Aldruper Heide. Danach eine Einführung in das Putten, wenn´s darum geht, das Runde ins Runde zu bekommen. „Hört sich doch toll an, dieses Plopp. Gibt es ein schöneres Geräusch?“, fragt Zunker rein rhetorisch. Das mag es zwar durchaus geben, aber zwei Stunden Schnuppergolf vergehen gerade wie im Flug – und mit dem einen oder anderen Erfolgserlebnis. Mehr kann man doch wirklich nicht verlangen.

Mehr zum Thema
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6751974?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker