Verbandsversammlung der VHS
Mit Schwung ins neue Semester

Greven/Emsdetten/Saerbeck -

„Es gibt schwierigere Sitzungen als die halbjährlich stattfindende Verbandsversammlung der VHS“, begann die Vorsitzende Liz Kühlert am Dienstag in Saerbeck schmunzelnd die Sitzung, „denn auch diesmal gibt es Positives zu berichten, nicht wahr, Herr Lüken?“

Samstag, 06.07.2019, 12:47 Uhr aktualisiert: 06.07.2019, 13:00 Uhr
Deutsch als Zweitsprache ist und bleibt ein wichtiges Aktionsfeld für die Volkshochschule.
Deutsch als Zweitsprache ist und bleibt ein wichtiges Aktionsfeld für die Volkshochschule. Foto: Oliver Hengst

VHS-Leiter Dr. Kai Lüken nahm den Ball gerne auf und berichtete zunächst über die personelle Neuaufstellung der Volkshochschule. Diese war nötig geworden, da es ruhestandsbedingt Veränderungen gab und in nächster Zeit geben wird und weil sich beispielsweise für den ehemaligen VHS-Stellvertreter Herrn Lobbel der Karrieresprung an die Spitze der VHS Ochtrup ergab. „Ich bin sehr zufrieden und stolz auf uns als neues Team. Jetzt gilt es, neue Impulse für die zukünftige Arbeit zu setzen. Die Arbeitswelt hat sich auch in den VHSen verändert, so dass die Grenzen zwischen pädagogischer und verwalterischer Tätigkeit mehr und mehr verschwimmen“, so Lüken weiter.

Der Jahresabschluss der Volkshochschule fiel um 140 000 Euro höher aus als geplant, was auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Kursen vor allem im Bereich Deutsch als Zweitsprache zu tun hat. „Deutsch als Zweitsprache ist und bleibt ein wichtiges Aktionsfeld für die Volkshochschule“, erläuterte Gisela Junkerkalefeld, Leiterin des Fachbereichs Deutsch als Zweitsprache an der VHS, „das sieht man nicht nur an den monetären Ergebnissen, sondern auch am nachhaltig hohen Zulauf in Emsdetten und Greven.“

Dass die VHS auch in anderen Handlungsfeldern wettbewerbsfähig bleiben muss, stellte Verbandsvorsteher Georg Moenikes fest. „Nur über eine angemessene Bezahlung vor allem der Honorarkräfte können wir die hochwertige Qualität von Veranstaltungen sichern. Die VHS muss für hoch qualifizierte Dozentinnen ein attraktiver Partner sein.“

Bis zur kommenden Verbandsversammlung im November sollen Honorarmodelle entwickelt, diskutiert und dann in eine überarbeitete Honorarordnung überführt werden. Lüken schloss seinen Bericht mit einem Rückblick auf ein bewegtes Jahr und stellte das neue Programmheft vor, das wieder von einigen neuen Angeboten geprägt ist.

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