Zusammenprall in Höhe Andruper Weg
Unfall auf der B 219: Motorradfahrer schwer verletzt

Greven -

Dramatischer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 219: Zwischen Greven und Saerbeck ist am späten Samstagabend ein Mann mit seinem Motorrad gegen einen anfahrenden Van geprallt.

Sonntag, 04.08.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 04.08.2019, 14:20 Uhr
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt. Der Fahrer des Motorrades kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt. Der Fahrer des Motorrades kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Foto: Keblat

Der Mann erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen, etliche Rettungskräfte waren im Einsatz.

Um 20.35 Uhr waren der Rettungsdienst und die Polizei zu dem Verkehrsunfall auf der B 219 in Höhe des Andruper Wegs alarmiert worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer eines Motorrads aus Münster gerade mit seiner Maschine in Fahrtrichtung Greven/Münster unterwegs, als es zur Kollision mit einem Van kam.

Der VW Touran hatte offenbar an einer Bushaltestelle in Höhe des Andruper Wegs gehalten. Die Fahrerin des mit insgesamt vier Personen, darunter auch Kinder, besetzten Wagens beabsichtigte offenbar ihre Fahrt nach einem Halt fortzusetzen und übersah beim Anfahren offenbar das von hinten kommende Motorrad oder erkannte dieses ausgangs einer lang gezogenen Kurve zu spät. Der genaue Hergang konnte von der Polizei noch nicht rekonstruiert werden, wegen noch fehlender Zeugenaussagen und auch mangels eindeutiger Spuren an der Unfallstelle.

Was bislang feststeht: Bei der schlussendlichen Kollision, dem Zusammenprall beider Kraftfahrzeuge, erlitt der Kradfahrer schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein geeignetes Krankenhaus gebracht. Die Insassen des VW Touran erlitten teilweise Schockzustände, sie wurden im Einsatzverlauf von einer Notfallseelsorgerin betreut. Wegen der Vielzahl zu betreuender Personen habe man sofort ein Kriseninterventionsteam angefordert, wie die Polizei vor Ort erklärte. Vom Rettungsdienst waren zeitweise der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Westfalen“, ein Rettungswagen, ein Notarzt und ein Krankentransportwagen vor Ort, weil auch die Familie aus dem Touran vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Während der Unfallaufnahme war die B 219 zeitweise voll gesperrt, an beiden Fahrzeugen entstanden Sachschäden, die noch nicht näher beziffert werden konnten. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen dauern an.

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