Post will neue Basis im September in Betrieb nehmen
Zustellung für 50 Bezirke

Greven/Reckenfeld -

Der Neubau der neuen Zustellbasis für Briefe und Pakete in Reckenfeld liegt voll im Zeitplan. In der kombinierten Zustellbasis werden künftig Briefe und Pakete für 50 Zustellbezirke bearbeitet.

Samstag, 17.08.2019, 07:35 Uhr aktualisiert: 17.08.2019, 07:40 Uhr
Die neue kombinierte Zustell-Basis („Kombi-ZB“ strebt der Fertigstellung entgegen.
Die neue kombinierte Zustell-Basis („Kombi-ZB“ strebt der Fertigstellung entgegen. Foto: Oliver Hengst

„Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Post-Sprecher Rainer Ernzer zum Fortgang der Bauarbeiten. Was er meint: die neue Zustellbasis für Briefe und Pakete, die die Post gerade gegenüber von Jockenhöfer errichtet – zwischen Brief- und Paketzentrum.

Das Gebäude steht kurz vor der Fertigstellung und kann bald genutzt werden. „Wir werden da im September rein gehen“ sagt der Unternehmenssprecher. Das entspricht exakt jenem Zeitplan, den die Post bei der öffentlichen Vorstellung der Pläne Ende vergangenen Jahres benannt hatte.

In der kombinierten Zustellbasis werden künftig Briefe und Pakete für 50 Zustellbezirke bearbeitet. Die Ziele der Zusteller, die demnächst hier starten: Greven, Saerbeck, Rheine, Emsdetten und Steinfurt.

Das hat zur Folge, dass die bisherige Zustellbasis der Post für Briefe am Hansaring in Greven aufgegeben wird. Heißt das, dass die bislang dort startenden Boten künftig die Briefe in Reckenfeld abholen und daher vom Fahrrad auf Pkw umsteigen müssen? „Es wird weiter Fahrradzustellung in Greven geben“, betont Ernzer. Details müssten allerdings noch geregelt werden. Denkbar sei, die Briefe in ein Zwischendepot zu bringen, wo sie die Grevener Fahrradzusteller dann abholen.

Von der „Kombi-ZB“ aus werden für Greven und Saerbeck Briefe und Pakete zugestellt, für Emsdetten, Rheine und Steinfurt nur Pakete. In den letztgenannten Orten bleiben die dortigen Brief-Zustellpunkte erhalten.

Auf dem 16 000 Quadratmeter großen Grundstück in direkter Nachbarschaft zum DHL-Logistikzentrum mit dem HSE24-Logo entstand in den zurückliegenden Monaten eine Halle, die 2600 Quadratmeter Arbeitsfläche bietet.

Der neue Standort verfügt auch über die Technik, die nötig ist, um die E-Bikes und E-Autos laden zu können, die die Post inzwischen einsetzt. Bislang sind vor allem (kleinere) Autos im Einsatz, die für die Brief- oder die gemeinsame Brief-Paket-Zustellung genutzt werden (etwa in Bully-Größe). Dafür werden Ladesäulen installiert, an denen die Fahrzeuge nachts „aufgetankt“ werden.

Die Arbeiten an der neuen Zustellbasis sind so terminiert worden, dass sie zum Weihnachtsgeschäft auf jeden Fall in Betrieb sein kann. In den Wochen vor dem Fest geht es bei der Post bekanntermaßen rund: An normalen Tagen schlägt die Post bundesweit knapp 5 Millionen Pakte um. An den stärksten Tagen kurz vor Weihnachten dürften es bundesweit um die elf Millionen Pakete sein.

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