FMO braucht mehr Geld
412 300 Euro fünf Jahre lang aus Greven

Greven -

Na, das ist doch mal eine nette Idee, die der Flughafen da hatte. Denn kurzerhand wurde das „Finanzierungskonzept 1.0“ um das „Finanzierungskonzept 2.0“ erweitert. Sprich: Der FMO braucht mehr Geld.

Freitag, 06.09.2019, 13:43 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 14:00 Uhr

„Das Finanzierungskonzept 2.0 besagt, dass ab 2021 für fünf weitere Jahre jeweils ein jährlicher Kapitalbedarf von sieben Millionen Euro maßgeblich durch anstehende Investitionen ansteht“, heißt es in der „Management Summary zum Finanzierungskonzept 2.0 des FMO“, das Bürgermeister Peter Vennemeyer an die Ratsmitglieder weiter geleitet hat und das unserer Zeitung vorliegt.

Bei den Maßnahmen gehe es, so heißt es in dem Schreiben, ausschließlich um den Erhalt des Bestandes und nicht um Erweiterungs- oder Ausbauinvestitionen. „Unter anderem stehen die Sanierung des bestehenden Start- und Landebahnsystems – Erneuerung der Deckschicht, der Rollwege und der Befeuerung –, die Sanierung der Fluggastbrücken, der Austausch der Gepäckförderanlage, die Sanierung der Strom- und Kälteversorgung sowie der Ersatz von Vorfeldfahrzeugen – Feuerwehr, Enteisung und weitere – an.“ Die Umsetzung des Finanzierungskonzeptes 2.0 solle durch die Gesellschafter des FMO mittels eines rückzahlbaren und verzinsten Darlehns erfolgen.

In Greven wird der stellvertretende Flughafen-Chef Thorsten Brockmeyer – Geschäftsführer Dr. Rainer Schwarz befindet sich zu der Zeit im Urlaub – die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses informieren. Greven müsste im Verhältnis zur Beteiligung am FMO jährlich 412 300 Euro liefern.

 

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