Zehntes Backyard-Festival an der GBS
Headbangen ganz in schwarz

Greven -

Musik aus dem Hinterhof. Am Samstag krachte es mal wieder gewaltig im Backyard. Cypecore und Eleine waren die Headliner.

Montag, 09.09.2019, 07:32 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 17:31 Uhr
Cypecore in Phantasiekostümen lassen sich von den Fans feiern.
Cypecore in Phantasiekostümen lassen sich von den Fans feiern. Foto: Andreas Krüskemper

Die Musik dröhnt aus den Boxen, die Fans wippen, um dann, gemeinsam mit den Bands, richtig die Sau raus zu lassen, abzugehen, loszufeiern. Es gibt kein Halten mehr. Am Nachmittag stimmten lokale Bands ein, am Abend machten überregionale und internationale Größen der Hardcore- und Metal-Szene weiter.

Im Innenhof der GBS fand am Samstag das bereits zehnte Backyard-Festival statt, das die Konzertinitiative Emsboom veranstaltete. Und wie es sich für ein Festival der harten Musik-Szene gehört, wurde gehörig gefeiert.

Den Auftakt machten am Mittag „The wild playing Koalas“, eine lokale Band, die erst seit wenigen Wochen zusammen probt. Der Auftritt kam beim Publikum gut an. Der Auftritt sei jedoch erst ein Anfang gewesen, verspricht die Band: „Bald spielen wir auch eigene Songs!“

Weiter ging es dann mit den Auftritten von Wutgeschoss, Taskforce Toxicator, Klabusterbernd, Weathered und Hal Johnson, die das Publikum auf die beiden Top-Akts am Abend einstimmte.

Als Cypecore dann am Abend als einer der Headliner die Bühne betritt, ist die Party bereits in vollem Gange.

Die Band aus Mannheim ist mittlerweile auch international gefragt, spielte beim Wacken-Festival oder dem englischen Hammerfest. In ihren leuchtenden Kostümen, der grünen Beleuchtung und ihrer Musik, machten sie das Versprechen wahr: sie befinden sich in einem „Post-Apokalyptischen Endzeitszenario“ und nahm das Publikum dort mit hin. „Seid ihr gut drauf?“, fragt der Frontmann. Die Fans grölen, recken ihre Hände in die Luft, zeigen die „Teufelshörner“.

Den letzten Auftritt hat am Abend die Band „Eleine“ aus Schweden. Über ihre Musik sagt die Band: „Es ist Symphonic Metal“.

Ein anderer Stil als bei den Bands davor, aber auch der kommt an. Keine Band wird ohne Zugabe von der Bühne gelassen.

Obwohl, oder gerade weil, dem Publikum von der Bühne harte Töne entgegen schlugen, waren Stimmung und Laune geradezu ausgelassen. Die ungeschriebene Kleiderordnung: schwarze T-Shirts von Motörhead, Iron Maiden, Metallica oder dem legendären Wacken-Festival.

Jung und alt feierten bis in den späten Abend. Dass der Innenhof nicht brechend voll war, wird die Fans gefreut haben.

Kein Warten am Bierstand, immer Platz zum Headbangen und immer eine gute Sicht auf die Bühne.

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