Rönnesporthalle wird 2021 für Monate geschlossen
Neue Technik nach 40 Jahren

Greven -

Für Großveranstaltungen mit mehr als 200 Personen ist sie aus Brandschutzgründen sowieso schon gesperrt. In rund zwei Jahren wird sie vermutlich für einige Monate auch den Sporttreibenden nicht mehr zur Verfügung stehen. Denn: Die Rönnesporthalle, die etwa 40 Jahre auf dem Buckel hat, muss technisch auf den Stand der Dinge gebracht werden.

Dienstag, 08.10.2019, 06:39 Uhr
Im Moment wird die Rönnesporthalle ganz normal für den Schul- und Vereinssport genutzt. Im kommenden Jahr soll die neue technische Ausstattung geplant und im Jahr 2021 ausgeführt werden.
Im Moment wird die Rönnesporthalle ganz normal für den Schul- und Vereinssport genutzt. Im kommenden Jahr soll die neue technische Ausstattung geplant und im Jahr 2021 ausgeführt werden. Foto: Peter Beckmann

„Die städtischen Gebäude werden alle regelmäßig routinemäßig geprüft“, erklärte Klaus Hoffstadt, Pressesprecher der Stadtverwaltung auf Anfrage. Und bei der vergangenen Prüfung sei dann festgestellt worden, dass die so genannte technische Gebäudeausstattung nicht mehr dem Stand der Dinge entspreche und dadurch auch der Brandschutz nicht mehr gewährt sei. „Das ist sicherlich kein Wunder, daran wurde bislang nichts verändert.“

Gemeint sind Heizung, Be- und Entlüftung, eben alles, was unter den Begriff Technik fällt. Aber: Momentan laufe alles noch normal weiter. „Bei solchen Planungen braucht man zurzeit einen erheblichen Vorlauf“, verdeutlicht Hoffstadt. Denn: Ingenieure, die so etwas planen können, seien sehr schwer zu bekommen. „Diese Leute werden von allen Seiten gesucht.“

Deshalb: Erst für das kommende Jahr werden Planungskosten in den Haushalt eingestellt. Im Jahr 2021 wird dann gehandwerkt. „Dann wird die Halle allerdings auch für mehrere Monate für Sportler und auch für Veranstaltungen nicht nutzbar sein“, verdeutlichte Hoffstadt.

Wie diese Situation dann für Sportler und Schüler geregelt wird, müsse noch geklärt werden.

Grundsätzlich wird zurzeit im Rahmen der Erstellung eines Sportflächenbedarfsplan überlegt, welche Sportstätten die Stadt in der Zukunft noch benötigt. In diesem Zusammenhang wurde auch schon der Bau einer weiteren Sporthalle in der Stadt angesprochen. „Das steht aber in keinem Zusammenhang mit den kommenden Arbeiten an der Rönnehalle“, sagte Hoffstadt.

Die noch ältere Emssporthalle wurde übrigens schon renoviert und auch technisch neu ausgestattet.

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