Gisela Pölking erinnert an die Geschichte Grevens
Früher war hier mal ein Café

Da, wo die neue Cathamed-Tagespflege eröffnet, war früher ein Café. Das Obst für die Kuchen kam direkt aus dem Garten.

Donnerstag, 10.10.2019, 06:47 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 06:50 Uhr
Gisela Pölking
Gisela Pölking Foto: Günter Benning

Gisela Pölking hat das Grundstück der Cathamed -Tagespflege verkauft. Ein Blick zurück in Grevens Geschichte...

Was stand hier früher?

Pölking: Früher waren hier das Café und die Wirtschaft Pölking. Mein Schwiegervater und mein Mann Fritz waren Konditorenmeister. Fritz hat wunderbaren Kuchen gebacken. Als mein Schwiegervater starb, haben wir die Wirtschaft zugemacht.

Aber die Konditorei blieb?

Pölking: Ja, meine Schwiegermutter hat sie weitergemacht. Aber mein Mann wollte lieber fotografieren. Seit dem zwölften Lebensjahr hat er Tiere fotografiert. Mit Vogelfotografie fing er an. Aber bevor er morgens nach Münster in die Lehre ging, hat er für seine Mutter noch den Kuchen gebacken.

Das Obst kam aus dem Garten zwischen Münster- und Johannes­straße?

Pölking: Ja, hier standen viele verschiedene Apfelbaumsorten. Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen. Es war irre.

Wo haben Sie ihren Mann kennengelernt?

Pölking: In der Dunkelkammer. Wir waren später beide Fotografenmeister. Ich hatte das Geschäft in Greven, Fritz an der Hammer Straße in Münster. Wir hatten hier in der Wirtschaft unser Studio. Im Garten haben wir Rasen einsäen lassen, ich habe einen Ahornbaum pflanzen lassen. Hinten hatten wir eine belaubte Steinmauer – das war im Herbst wunderbar für Fotos. Hier haben wir viele wunderbare Familienaufnahmen, Hochzeitsfotos und Kinderaufnahmen gemacht. bn

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