Kommentar
Die Suche nach dem Richtigen

Ist schon komisch die Situation in Greven. Keine Partei will so recht als erste den Kopf aus der Deckung heben. Zu vermuten ist aber auch, dass beispielsweise die SPD noch gar nicht so recht weiß, wer den Kandidaten geben soll.

Freitag, 25.10.2019, 15:26 Uhr

Der potenzielle Bürgermeister sollte ein Verwaltungsfachmann sein und möglichst aus Greven kommen. So ganz viele Personen gibt es nicht von dieser Sorte.

Ein weiterer Grund für die abwartende Haltung könnte die noch ausstehende Gerichtsentscheidung sein. Sollte es bei der aktuellen Reglung ohne Stichwahl bleiben, dürfte ein CDU-Kandidat allerbeste Chancen haben. Ist es nicht so, wird sich so mancher überlegen, ob er das riskieren will. Das Hußmann-Drama lässt grüßen.

Und nicht zuletzt bleibt die Frage, wer sich überhaupt den Bürgermeister-Job in Greven antun möchte. Denn in den kommenden Jahren wird dieser Job sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig. Einige dicke Brocken lassen Rat und Vennemeyer für die Nachfolger zurück. Die Rathaussanierung könnte die finanziellen Fähigkeiten der Stadt bei weitem übersteigen, die Frage der Gestaltung der Rathausstraße steht im Raum und es muss immer noch entschieden werden, wie die Stadt Greven sich weiter entwickeln soll.

Obwohl: Hinter den Kulissen wird da schon kräftig zusammen mit der Wirtschaft gewerkelt . . .

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