Riesige Staus aufgrund der Sperrung
Baustelle legt die Innenstadt lahm

Greven -

Die Baustelle auf dem Schiffahrter Damm zwischen Grüner Weg und Edeka-Kreuzung sorgt für Staus und Chaos in der Stadt. Ob sich daran in den kommenden Tagen etwas ändert, muss sich erst noch zeigen.

Dienstag, 29.10.2019, 17:13 Uhr aktualisiert: 29.10.2019, 17:40 Uhr
Blick in den Spiegel: Auto reiht sich an Auto. Nur die tief stehende Sonne machte das lange Warten ein wenig erträglicher.
Blick in den Spiegel: Auto reiht sich an Auto. Nur die tief stehende Sonne machte das lange Warten ein wenig erträglicher. Foto: Peter Beckmann

Die armen Berufspendler. Der Montag war für einige ein ganz schwarzer Tag, das ein oder andere Lenkrad wird sicherlich Bissspuren aufweisen. Denn die Baustelle auf dem Schiffahrter Damm zwischen Grüner Weg und Edeka-Kreuzung (B481/B219/L587) sorgte am Montag für ein totales Chaos in der Grevener Innenstadt. Saerbecker Straße, Kardinal-von-Galen-Straße, Grüner Weg, Nordwalder Straße, Königstraße und sogar teilweise die Bismarckstraße waren zeitweise ein einziger großer Parkplatz. Besonders in den Feierabend-Stunden ging nichts mehr.

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland hatte kurzfristig eine Baustelle eingerichtet. Aufgrund der starken Fahrbahnschäden werden die oberen Asphaltschichten der Fahrbahn des Schiffahrter Damms auf voller Breite erneuert. Der Verkehr in Richtung Emsdetten darf fahren, in Richtung Münster ist eine Umleitung eingerichtet. Die führt in Richtung Saerbeck, von dort nach Westladbergen, über die Hüttruper Straße wieder zurück auf die Schiffahrt. Aber auch hier herrschte Stop-and-Go, besonders an der Ampelkreuzung Hüttruper Straße zum Schiffahrter Damm.

Zeitgleich mit der Fahrbahnsanierung der Bundesstraße werden Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Saerbecker Straße durchgeführt. Auch hier gibt es eine Einbahnstraßen-Reglung. Das gleichzeitig die Brücke in Hembergen und die Emsdettener Landstraße in Reckenfeld gesperrt sind, kommt noch hinzu.

Die Stadt Greven kann da wenig machen. „Aber ich bin davon überzeugt, dass die Situation sich bessert“, sagte Andre Kintrup von den Technischen Betrieben Greven (TBG). Er sei sich sicher, dass sich die Situation einspielen werde, die Autofahrer sich andere Wege suchen würden. „Viele sind am Montag von der Sperrung überrascht worden. Wer sich ein bisschen auskennt findet andere Wege.“

Hoffentlich, denn die Arbeiten und damit die Sperrung der Schiffahrt werden bis Mitte Dezember andauern.

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