Verantwortung in der St. Martinus-Gemeinde wird neu verteilt
Klaus Lunemann nimmt drei Sabbat-Monate

Greven -

Auf eines legt Pfarrer Klaus Lunemann Wert: „Es ist kein Burn-Out“. Er sagt‘s, weil natürlich gleich Gerüchte aufkommen, wenn der leitende Pfarrer einer katholischen Kirchengemeinde drei Sabbat-Monate beantragt.

Samstag, 02.11.2019, 12:12 Uhr aktualisiert: 02.11.2019, 12:20 Uhr
Pfarrer Klaus Lunemann nimmt nach Ostern Sabbat-Monate: „Aber ich komme wieder.“
Pfarrer Klaus Lunemann nimmt nach Ostern Sabbat-Monate: „Aber ich komme wieder.“ Foto: Günter Benning

Bei der Gemeindeversammlung in der Marien-Kirche erklärte Lunemann, dass er nach Ostern kommenden Jahres eine Auszeit beantragt habe.

„Seit einigen Jahren bietet das die Kirche an“, sagt der Pfarrer der St. Martinus-Gemeinde. Drei Monate, drei Elemente: Urlaub, Exerzitien und Fortbildung.

Mit 62 Jahren, meint Lunemann, böte das die Möglichkeit, sich „mal zu sortieren und zu fragen, wo soll es hingehen.“ Seine Sabbat-Monate werde er nicht in Greven verbringen, dann könne man es wegen der Nähe zum Arbeitsplatz nämlich gleich vergessen. Da gäbe es immer etwas zu tun.

Gegenüber den Gemeindemitgliedern erklärte er, dass man die Leitungsaufgaben für die Zeit seiner Abwesenheit verteilt habe. Schon in der Vergangenheit hat Lunemann wichtige Aufgaben delegiert.

Die Kirchengemeinde hat mit Pfarrer Antony Adani aus Nigeria, der für zwei bis drei Jahre in Greven sein wird, und Schul-Pastoralreferent Sven Tönies zwei neue Gesichter bekommen. Allerdings endet formal die Kaplanszeit von Ralf Meyer im kommenden Jahr.

Lunemann meint, er habe in der Gemeinde viel Zustimmung bekommen: „Ich komme ja wieder.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7037286?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker