Polizei ermittelt im Grevener Bahnhof
Flasche aus fahrendem Zug verletzt Kind

Greven -

Aktualisiert um 22.38: Eine Flasche, die aus dem fahrenden Partyzug flog, verletzte  am Freitagmorgen ein zweijähriges Mädchen lebensgefährlich. In Greven standen über 500 Reisende am Bahnhof, weil die Polizei den Täter suchte.

Freitag, 01.11.2019, 17:36 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 22:47 Uhr
Polizei ermittelt im Grevener Bahnhof: Flasche aus fahrendem Zug verletzt Kind
Foto: Günter Benning

Der Müller-Reisezug stand still. Über fünf Stunden warteten 500 Reisende am Freitag im Grevener Bahnhof, weil bei der Durchfahrt des roten Partyzuges im Bahnhof Kamen ein Kind durch eine Flasche schwer verletzt wurde, die jemand aus einem fahrenden Waggon geworfen hatte.

„Wir haben das in 50 Jahren Freizeitreisen noch nicht erlebt“, sagte ein Vertreter des münsterischen Reiseveranstalters, der regelmäßig Fahrgäste in Partylaune nach Norderney bringt.

Ferienzug wird von der Polizei inspiziert

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  • Nach einem Unfall in Kamen wird ein Ferienzug von Müller Reisen auf dem Bahnhof in Greven von über 100 Polizisten untersucht.

    Foto: Günter Benning
  • Nach einem Unfall in Kamen wird ein Ferienzug von Müller Reisen auf dem Bahnhof in Greven von über 100 Polizisten untersucht.

    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
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    Foto: Günter Benning
  • Nach einem Unfall in Kamen wird ein Ferienzug von Müller Reisen auf dem Bahnhof in Greven von über 100 Polizisten untersucht.

    Foto: Günter Benning
  • Nach einem Unfall in Kamen wird ein Ferienzug von Müller Reisen auf dem Bahnhof in Greven von über 100 Polizisten untersucht.

    Foto: Günter Benning

Der Partyzug war am Freitag in Köln gestartet, gegen 10.50 Uhr kam es auf dem Bahnhof in Kamen zu dem gefährlichen Zwischenfall.

Am Freitagabend bestätigte das Polizeipräsidium in Dortmund, dass es sich bei dem Wurfobjekt um eine Glasflasche gehandelt hat. Das schwer verletzte Mädchen werde, hieß es, in einer Klinik behandelt. Sein Zustand sei kritisch.

Der Reisezug wurde nach dem Vorfall im 60 Kilometer entfernten Grevener Bahnhof angehalten. Über 100 Polizeibeamte nahmen dort die Ermittlungen auf. Da sich der mutmaßliche Flaschenwerfer nicht zu erkennen gab, wurde von jedem einzelnen Reisenden ein Foto gemacht. In den engen Gängen sah man teilweise alkoholisierte Partyreisende, die mit Polizei-Handys abgelichtet wurden. Erst am Abend konnte der Zug seine Fahrt wieder aufnehmen.

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