Voller Martinusmarkt bei traumhaften Wetterbedingungen
Rekordergebnis für Emma

Greven -

Mit dem Rekordergebnis von 520 Euro versteigerte Auktionator Johann-Christoph Ottenjann gestern die Gans beim Martinusmarkt. Den Zuschlag erhielt der 13-jährige Justus Schulze Jochmaring, der der Gans noch ein langes Leben bei seinen sechs Hühnern versprach.

Sonntag, 10.11.2019, 16:32 Uhr
Proppenvoll war es auf der Rathausstraße beim Hollandmarkt. Dort waren vor allem die Fressbuden hoch frequentiert.
Proppenvoll war es auf der Rathausstraße beim Hollandmarkt. Dort waren vor allem die Fressbuden hoch frequentiert. Foto: Peter Beckmann

Ein wahres Bietergefecht entwickelte sich gestern Nachmittag im Niederort, wo die von den Kindern auf den Namen Emma getaufte Gans versteigert wurde (in zwei Euro Schritten). Am Ende Stand das Rekordergebnis von 520 Euro zu Buche, so Auktionator Johann-Christoph Ottenjann. Den Zuschlag erhielt der 13-jährige Justus Schulze Jochmaring, der der Gans noch ein langes Leben bei seinen sechs Hühnern versprach.

Das Geld – ebenso wie die restlichen Erlöse aus dem Landleben im Niederort – geht an den Heimatverein, speziell für das Projekt „Sofagespräche“, bei dem Leute gefilmt werden, die was zu erzählen haben – eben die Geschichten hinter der Geschichte. Die Finanzspritze wird für das technische Equipment benötigt.

Martinusmarkt in der Grevener Innenstadt

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Die Versteigerung fand auf der Strohburg statt. Auf dieser tobten sich davor die Kinder aus. Simon Tschipang (7) beispielsweise machte eine Strohschlacht mit seinen Kumpels, die er dort getroffen hat. Familie Rolf baute einen Nistkasten. Oma und Opa haben nämlich eine Eiche, die vom Eichenprozessionsspinner betroffen war, erklärten Fiete (6), Joon (5) und Henni (1). Mit dem Nistkasten sollen Meisen als natürliche Fressfeinde des Spinners angelockt werden. Eine Aktion der Tischler-Innung NRW, vor Ort vertreten durch Laurenz Pieper. „Die Aktion wird gut angenommen“, sagte er und hoffte am Ende des Tages auf 300 Nistkästen zu kommen.

In der Mitte des Niederorts war das Gänsegatter aufgebaut, am Rande verkauften die Landfrauen Leckeres. Der Renner war laut Brigitte Tinkloh das Schwein am Spieß, von dem um 14.45 Uhr schon „enorm“ was verputzt war.

Doch nicht nur im Niederort, wo sich die Landwirte präsentierten war bei „traumhaften Wetterbedingen“ (Ottenjann) am Martinusmarkt-Sonntag etwas los. In der Rathausstraße bummelten die Leute dicht gedrängt auf dem Hollandmarkt. Wie viel Backfisch in der Stunde durchgeht konnte Miranda Zeefat nicht sagen, es seien aber einige. Elke Schmidt aus Greven kaufe mittelalten Gouda und Edamer am Käse-Stand. „Der schmeckt besser als aus dem Supermarkt“, verriet sie. Außerdem sei der Käse eine Erinnerung an ihre Kindheit in der Nähe der Grenze zu den Niederlanden.

Dicht drängten sich die Besucher aus Nah und Fern (Kennzeichen auf den Parkplätzen unter anderem aus Münster, Warendorf und Coesfeld) auch in der Marktstraße. Schließlich waren die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Celina Schlick (8) freute sich über ein „schönes“ neues paar Schuhe für den Winter. Nicht das einzige strahlende Gesicht bei diesem gelungenen Martinusmarkt.

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